Nations League
Rangnicks aufholjagd sichert Punkt in Dublin trotz rückstand
Im Aviva Stadium in Dublin herrschte nach den ersten Minuten ein bedrückendes Schweigen, als die irischen Gäste bereits 0:2 in Führung gingen. Die österreichische Elf unter Ralf Rangnick musste sich jedoch neu formieren, um den drohenden Rückschlag abzuwenden.
Frühes Rückgrat der Iren
Troy Parrott eröffnete in der zwölften Minute das Spiel, indem er nach einem schnellen Gegenstoß den Ball am Innenverteidiger Philipp Lienhart vorbeischob und das 1:0 erzielte. Der frühe Treffer ließ die irische Mannschaft die Kontrolle behalten, während Österreich im Spielaufbau Schwierigkeiten hatte.
Österreichs Gegenangriff und Ausgleich
Nach einer kurzen Pause brachte Rangnick Alexander Prass für den ausgewechselten Florian Wiegele ins Spiel; Prass nutzte eine Flanke von Saša Kalajdžić und traf zum 1:2. Kurz darauf gelang Michael Gregoritsch der Ausgleich, als er nach einem Fehlpass der irischen Abwehr den Ball ins Netz setzte und damit den Punkt rettete.
Der Sieg war damit gesichert, und Österreich verteidigte die Tabellenführung in Gruppe B3 der Nations League. Der dritte Einsatz in der Nations League, fotografiert von AFP‑Fotograf Paul Faith, zeigte die Notwendigkeit, in Dublin zu kämpfen, um die erste Niederlage zu vermeiden.
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Rangnick hatte vor dem Spiel betont, dass sein Team das höhere Energielevel zeigen müsse. Sechs Neuzugänge starteten: Philipp Lienhart, David Affengruber, Stefan Posch, Philipp Mwene, Saša Kalajdžić und Carney Chukwuemeka. Im Sturm bildeten Kalajdžić, Romano Schmid und Patrick Wimmer das Offensivdreieck.
Die Atmosphäre im Stadion war von Protesten gegen die Austragung von Nations‑League‑Spielen gegen Israel überschattet. Zuschauer warfen Palästina‑Flaggen‑Tennisbälle auf das Spielfeld, was zu einer kurzen Unterbrechung in der 19. Minute führte.
Nach dem Ausgleich setzte Österreich weiter auf Ballbesitz, doch die irischen Konter blieben gefährlich. In der zweiten Halbzeit ersetzte Rangnick Chukwuemeka, Seiwald und Affengruber durch Michael Gregoritsch, Konrad Laimer und Maximilian Wöber, um frische Impulse zu setzen.
Am Sonntag steht das letzte Spiel des Blockes an: Österreich reist nach Pristina, wo es im Finale auf den Kosovo trifft, um die Gruppenführung endgültig zu sichern.