Nations League
Rangnick präsentiert Österreichs Nations-League-Kader ohne Alaba
Im stillen Hauptquartier des Österreichischen Fußballverbands am Montag stellte Ralf Rangnick den ÖFB‑Kader für die bevorstehenden Nations League B Länderspiele vor und bestätigte vier Duelle – Israel am 24. September, Kosovo am 27. September, Irland am 1. Oktober und ein Rückspiel gegen Kosovo am 4. September.
Nations League Spielplan
Österreich wird in der Nations League B antreten, wo Rangnicks Auswahl vier Duelle bestreitet. Das erste Spiel findet zu Hause gegen Israel am 24. September statt, gefolgt von Kosovo am 27. September. Ein Auswärtsspiel in Irland am 1. Oktober geht dem Rückspiel gegen Kosovo am 4. September voraus. Für Österreich geht es nach der WM, bei der man im Sechzehntelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien ausschied, in einen neuen Zyklus.
Wichtige Ausfälle
Star Marcel Sabitzer kündigte eine Pause an und bestätigte, dass er nicht im Kader stehen wird. Der 32‑jährige nannte die hohe Belastung durch mehrere Wettbewerbe als Grund für seine Entscheidung. Marko Arnautovic verzichtete ebenfalls, nachdem er nach der WM‑Niederlage gegen Spanien seine Länderspielkarriere beendet hatte. Ohne David Alaba, der 34‑jährige ehemalige Real‑Madrid‑Verteidiger, ist derzeit ohne Verein, trainiert allein, und sein Platz im ÖFB‑Kader ist daher unsicher, mit einer möglichen Abwesenheit im November. Seine Zukunft auf Vereinsebene bleibt ebenfalls unklar.
Finanzieller Hintergrund und Personalwechsel
Im Vorfeld dankte der ÖFB‑Vorsitzende Josef Pröll dem ehemaligen Sportdirektor Peter Schöttel und zog seine Unterstützung für FIFA‑Präsident Gianni Infantino zurück. Er gab außerdem bekannt, dass der ÖFB aus der WM €11,5 Millionen Einnahmen erzielt habe. Rangnick äußerte Unzufriedenheit mit Österreichs Leistung bei dem Turnier und stellte den LASK‑Assistenten Maximilian Ritscher als neues Mitglied seines Trainerstabs vor, wodurch Rangnicks Auswahl erweitert wurde.
Kaderzusammensetzung
Die Torhüterabteilung umfasst Alexander Schlager (Werder Bremen), Christian Zawieschitzky (FC Red Bull Salzburg) und Lukas Jungwirth (LASK), die beide als Top‑Spieler in der österreichischen Bundesliga gelten. In der Abwehr wurden David Affengruber (Fulham), Felix Bacher (Olympique Lyon), Kevin Danso (Sunderland), Marco Friedl (Werder Bremen), Philipp Lienhart (SC Freiburg), Philipp Mwene (Mainz 05), Stefan Posch (Mainz 05), Alexander Prass (TSG 1899 Hoffenheim), Nikolas Veratschnig (FC Red Bull Salzburg) und Maximilian Wöber (Schalke 04) einberufen. Das Mittelfeld umfasst Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund), Konrad Laimer (Bayern München), Christoph Lang (LASK), Vasilije Markovic (Austria Wien), Xaver Schlager (Nottingham Forest), Romano Schmid (Frosinone), Nicolas Seiwald (RB Leipzig), Paul Wanner (PSV Eindhoven) und Patrick Wimmer (Hoffenheim). Im Sturm vervollständigen Junior Adamu (Schalke 04), Michael Gregoritsch (Augsburg), Marco Grüll (Werder Bremen) und Sasa Kalajdzic (LASK) das Angriffsspiel.
Zukünftige Spiele und Pause
Nach den Spielen im September und Oktober steht Rangnicks Mannschaft zwei November‑Rückspiele auswärts in Irland am 14. November und in Israel am 17. November gegenüber. Vor den Novemberspielen wird sich der Kader auf Trainingslager konzentrieren. Folglich wird die Nationalmannschaft bis zur internationalen Spielpause im März nicht mehr antreten, was nach den September‑Oktober‑Terminen eine lange Pause ermöglicht. Nach den Länderspielen im September und Oktober warten weitere Spiele im November, bevor die nächste Pause im März einsetzt.