Nations League
Rangnick lobt Österreichs Nations‑League‑Leistung trotz knapper Zeit
Im Prishtina‑Stadion, wo das Spiel gegen den Kosovo am Sonntag mit einem 1:1 endete, wirkte ÖFB‑Teamchef Ralf Rangnick trotz des Unentschiedens rundum zufrieden. Nach dem auf vier Spiele ausgeweiteten ersten Fenster der UEFA Nations League zog er eine positive Zwischenbilanz und betonte, dass die Österreicher als ungeschlagener Tabellenführer in den abschließenden Doppeltermin gehen.
Positive Bilanz und offene Aufgaben
Rangnick erklärte, dass acht Punkte aus vier Partien „absolut in Ordnung“ seien, weil die Auswärtsspiele in Dublin und Prishtina besonders schwierig gewesen seien. Er hob hervor, dass das Team in beiden Spielen Rückstände wettgemacht habe, was ein Zeichen für die Energie im Kader sei.
Obwohl wichtige Torschützen wie Marko Arnautović, Marcel Sabitzer und der verletzte Christoph Baumgartner nicht zur Verfügung standen, erzielte die Mannschaft in den vier Partien neun Tore, die von neun verschiedenen Spielern stammen. Rangnick lobte die vielen erstmals einberufenen Akteure, die ihre Einladung bestätigt und gute Leistungen gezeigt hätten.
Torhüter- und Kaderperspektiven
Im Tor kam neben dem WM‑Goalie Alexander Schlager auch Debütant Christian Zawieschitzky sowie 2,05 Meter‑großer Florian Wiegele zum Einsatz. Rangnick bezeichnete die Situation im Torhüterbereich als „im Moment ganz offen“, betonte jedoch, dass er mit den derzeitigen Optionen zufrieden sei. Für November plane er, U21‑Goalie Lukas Jungwirth vom LASK ein mögliches Debüt in Aussicht zu stellen.
Auch Kapitän David Alaba und der kurz vor der WM verletzte Offensivmann Baumgartner könnten im November zurückkehren. Rangnick äußerte die Hoffnung, dass Alaba bei seinem neuen Verein Udinese gut ankomme und Baumgartner nach ein bis zwei Wochen wieder ins Training einsteigt.
Ausblick auf die Endrunde
Ein Heimsieg am 14. November in Linz gegen Irland würde den Gruppensieg und den Aufstieg in die Liga A bereits vorzeitig sichern. Rangnick warnte jedoch, dass er bislang noch keinen leichten Gegner gesehen habe; sowohl Irland als auch Israel seien starke Teams, die in den verbleibenden Spielen keine leichten Gegner darstellen würden. Das nächste Spiel gegen Irland findet am 14. November in Linz statt, das abschließende Duell gegen Israel folgt am 17. November in Debrecen.