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Nations League

Ralf Rangnicks ÖFB startet stark, doch können die Siege halten?

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Ralf Rangnicks ÖFB startet stark, doch können die Siege halten?

Bevor die ÖFB zu den Auswärtsspielen in der Nations League nach Irland und Kosovo aufbricht, hat das Team von Ralf Rangnick bereits zwei Heimspiele mit 3:1‑Siegen gegen Israel und den Kosovo gewonnen und führt damit die Gruppe an. Die Halbzeit des Vierfachspieltags wirft die Frage auf, ob wir nach der Ernüchterung der WM diesen Erfolg wirklich vertrauen können.

Halbzeit des Vierfachspieltags

APA/GEORG HOCHMUTH beschreibt den Moment: „Es ist quasi Halbzeit des Vierfachspieltags, mit dem Ralf Rangnicks ÖFB‑Team in die Nations League startet.“ Damit wird die Bedeutung des frühen Erfolgs für die weitere Gruppenphase betont.

Erste Erfolge und Tabellenführung

Die beiden ersten Heimspiele endeten jeweils mit 3:1‑Siegen, zuerst gegen Israel, dann gegen den Kosovo. Diese Ergebnisse brachten die ÖFB an die Tabellenführung der Nations League‑Gruppe.

Verletzungspech

Allerdings zwicken bereits Verletzungen von Paul Wanner und Nikolas Veratschnig. Beide Spieler stehen derzeit nicht zur Verfügung, was die Kaderplanung belastet.

Schauhuber über die Offensivaktionen

Schauhuber äußert: „Einige Aktionen beim Sieg gegen den Kosovo haben mich am Sonntagabend fast begeistert, zum Beispiel Xaver Schlagers Wahnsinnssolo vor Junior Adamu 2:0.“ Er betont, dass das Team trotz des Sieges nicht europameisterlich wirke, aber die Frische spürbar sei.

Hagenauer zur Mannschaftsentwicklung

Hagenauer meint: „Der Aufwärtstrend ist klar erkennbar, doch die Gegner Israel und Kosovo waren sehr dankbare Gegner.“ Er fügt hinzu, dass nach der Ernüchterung der WM die jungen Spieler, insbesondere Xaver Schlager und Patrick Wimmer, eine immense Leistungssteigerung gezeigt haben. Teamchef Rangnick reagierte nach dem Match etwas allergisch auf den Begriff „Umbruch“.

Vielseitige Offensivoptionen

Schauhuber plädiert dafür, Saša Kalajdžić nach jedem Match in Formalin zu legen und pünktlich zum nächsten Anpfiff wieder herauszuholen, um das Stürmerproblem zu lösen. Junior Adamu überraschte im Spiel gegen den Kosovo positiv, besonders durch seine Laufwege und Ballarbeit. Hagenauer ergänzt, dass Gregoritsch, Kalajdžić und Adamu völlig unterschiedliche Typen seien und ein variierendes Offensivspiel erfordern.

Rangnicks Reaktion und Ausblick

Rangnick reagierte nach dem Sieg etwas allergisch auf das Wort „Umbruch“, weil die Mannschaft bislang keinen Trainerwechsel erlebt habe. Schauhuber sieht zum ersten Mal seit 2024 eine nach oben gerichtete Entwicklungskurve, besonders wenn er sich vorstellt, Michael Gregoritsch als Zehner und Wanner als Sechser zu sehen. Die Kaderbreite sei höher, die zweite Reihe besser, und selbst ohne den fiktiven Arnautovicalabasabitzerlaimer habe die Mannschaft überlebt.

Trotz der überzeugenden Heimgewinne bleibt die Frage offen, ob die ÖFB die aktuelle Form in den Auswärtsspielen gegen Irland und den Kosovo halten kann, während die Diskussionen um Verletzungen und Kaderrotation weitergehen.

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