Nations League
Ralf Rangnick kritisiert katastrophalen Platz in Pristina nach 1:1 gegen Kosovo
Im Fadil‑Vokrri‑Stadion in Pristina stand die österreichische Nationalmannschaft nach einem enttäuschenden 1:1 gegen den Kosovo nicht nur vor einem Punktverlust, sondern vor einem unspielbaren Untergrund. Der 68‑jährige Teamchef Ralf Rangnick nutzte die Pressekonferenz, um den Zustand des Rasens scharf zu kritisieren.
Kritik am Platz und Reaktionen
Rangnick erklärte, jeder, der den Platz als akzeptabel bezeichnet, habe „keine Ahnung von Fußball“. Er bezeichnete das Spielfeld als „eine einzige Katastrophe“ und betonte, dass ein Spiel auf Nations‑League‑Niveau unter solchen Bedingungen unwürdig sei.
Der frühere Bundesliga‑Coach erinnerte daran, bereits beim Abschlusstraining am Vortag negativ überrascht worden zu sein. Trotz der harten Worte wollte er nicht pauschal das Kosovo kritisieren und betonte, das Land verdiene einen besseren Platz.
Mittelfeldspieler Xaver Schlager unterstützte Rangnick und sagte, „Direktspiel ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist versprungen, mit Fußball hatte das wenig am Hut“. Er kritisierte ebenfalls den Zustand des Rasens.
Rangnick fügte hinzu, dass die ÖFB‑Delegation die Gastfreundschaft der Menschen im Land sehr geschätzt habe.
In Gruppe 3 von Liga B führt Österreich mit acht Punkten, während Kosovo und Irland jeweils fünf Punkte haben; Israel liegt Tabellenletzter mit zwei Punkten.