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Preis testet Liverpools Wiederaufbau, während Mourninhos Ziel naht
Liverpool hat Mohamed Salah verloren und steht nun vor einer Preisforderung von 40 Millionen Euro für Andreas Schjelderup, einen Spieler, den José Mourinho sehr schätzt. Der Anfield‑Club muss das Bedürfnis nach Offensivkraft mit einem hohen Preisgewicht in Einklang bringen, während er seine Offensive neu aufbaut.
Liverpools Angriff benötigt dringend Verstärkung nach Salahs Abgang. Es ist unklar, ob Cody Gakpo, Alexander Isak und Florian Wirtz im Spielplan 2026/27 wieder zu ihrer Form finden.
Mehrere Stürmer wurden bereits mit einem Wechsel nach Anfield in Verbindung gebracht, die große Mehrheit davon ist Linksaußen. Liverpool hat zudem Victor Muñoz verpflichtet, der auch auf der rechten Seite spielen kann, aber er hat noch nie in der Premier League gespielt und war in der letzten Saison nicht besonders torgefährlich, was Zweifel an seiner Fähigkeit aufkommen lässt, Salahs Lücke zu schließen.
Andreas Schjelderup, ein norwegischer Nationalspieler, war ein Ausnahmetalent der WM 2026, erzielte Tore und Vorlagen und brachte England fast zum Ausscheiden. Er ist von Natur aus Linksaußen, wurde jedoch im Verlauf seiner Karriere auch häufig rechts eingesetzt. Er wurde von José Mourinho während Mourinhos Amtszeit als Benfica‑Trainer sehr geschätzt, da er dem Klub in der letzten Saison zu 17 Treffern verholfen hatte.
Benfica wird für Schjelderup nicht weniger als 40 Millionen Euro akzeptieren, ein neuer Preis, der nach der WM aufkam. Der Klub hat zudem einen Zweijahresvertrag mit einer Ablösesumme von 100 Millionen Euro für den Norweger.
A Bola berichtete, dass Schjelderups Wunsch, in England zu spielen, schon lange bekannt sei und dass Tottenham, Chelsea und Liverpool auf dem Radar stehen. Der Bericht fügte hinzu, dass vor der WM das Preisetikett bei 40 Millionen Euro lag und Benfica nun nicht weniger akzeptieren wird.
Liverpool muss diesen Sommer seine Prioritäten festlegen, da Manchester City bereits 116 Millionen Pfund für Elliott Anderson ausgegeben hat und rund 80 Millionen Pfund für Ayyoub Bouaddi ausgeben könnte, was den Reds Druck macht, schnell zu handeln. Da der Klub nicht auf eine endlose Geldgrube zählen kann, müssen Spieler verkauft werden, um neue Verpflichtungen zu finanzieren – ein Problem angesichts des Mangels an Tiefe in der letzten Saison. Andoni Iraola und Richard Hughes müssen daher ihre Strategie bestimmen, bevor es zu spät ist.