Nations League
Portugal kann ohne Ronaldo weiterkommen, aber Jesus hofft auf Rückkehr
Portugal hat sich nach dem 2:1‑Sieg gegen Norwegen in Porto vorzeitig für das Viertelfinale der Nations League qualifiziert, doch Nationaltrainer Jorge Jesus zeigte sich offen für die Rückkehr des Superstars Cristiano Ronaldo. Nach dem Erfolg betonte er, dass ein mögliches Comeback nur von Ronaldos eigenem Wunsch abhänge.
Jesus äußerte sich unmittelbar nach dem 2:1‑Erfolg gegen Norwegen in Porto. Er sagte: „Für mich ist Cris bei der nächsten Nominierung – sofern er bei al‑Nassr spielt – ein Kandidat für den Kader.“ Weiter fügte er hinzu: „Wenn er zurückkehren will, wird er zurückkehren.“
Ronaldo’s Rekord und Ausfall
Ronaldo, Portugals Rekordspieler und -torschütze, hat bislang 234 Länderspiele bestritten und 146 Tore erzielt – beides Rekordmarken im internationalen Fußball. In der vergangenen Woche verließ er die Nationalmannschaft, nachdem er im Hinspiel in Norwegen nicht eingesetzt wurde und im Rückspiel gegen Dänemark nicht in der Startelf stand. Sein Fehlen ließ die Mannschaft ohne ihren Star auskommen.
Portugal ohne Ronaldo im Nations League
Trotz Ronaldos Abwesenheit gewann Portugal alle drei Nations‑League‑Spiele in der turbulenten Woche und steht bereits im Viertelfinale. In allen Partien ersetzte Gonçalo Ramos die Rolle des Mittelstürmers, die normalerweise Ronaldo innehatte. Der Titelverteidiger bleibt damit auf Kurs, während die Diskussion um die Rückkehr des Superstars weiter lodert.
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Der 72‑jährige Jesus, der Ronaldo in der vorigen Saison bei al‑Nassr trainierte und den Club zur Meisterschaft führte, sprach von einem Missverständnis, das leicht zu klären sei. Der portugiesische Verbandspräsident Pedro Proença kündigte an, zwischen Ronaldo und Jesus zu vermitteln. Er erklärte: „Jetzt, da diese vier Spiele vorbei sind, werden wir alle die Zeit und Ruhe haben, uns hinzusetzen und ein Missverständnis zu lösen.“ Zur Zeit wird also an einer einvernehmlichen Lösung gearbeitet.
Neuer Kapitän Bruno Fernandes bezeichnete Ronaldo als das größte Symbol der Nationalmannschaft, des Fußballs und des Landes. Außenverteidiger Nuno Mendes sagte: „Wenn Cris zurückkehrt, empfangen wir ihn mit offenen Armen.“ Joao Cancelo ergänzte, dass er an einen besten Ausgang glaube und dass alle eine ruhige, respektvolle Lösung für Cristiano wünschen.
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Die Gegenüberstellung von Portugals erfolgreichem Lauf ohne Ronaldo und der offenen Bereitschaft des Trainers, den Superstar zurückzuholen, verdeutlicht die Spannung zwischen sportlichem Erfolg und emotionaler Bedeutung des Spielers für das Team.