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Österreichische Frauen setzen klare Zeichen gegen Kosovo
Im Wiener Sport‑Club‑Platz in Hernals dröhnte viermal das Lied "Samba de Janeiro", während 3.514 Zuschauerinnen und Zuschauer das Spiel der ÖFB‑Frauen gegen den Kosovo verfolgten. Nach einem 2:1‑Ergebnis im Hinspiel sicherte das Team von Trainer Lars Söndergaard den ersten von zwei Play‑off‑Runden mit einem klaren Sieg.
Neues Aufgebot und frühe Dominanz
Vier Neuzugänge starteten im Tor, wobei Jasmin Pal das Netz bewachte. Sarah Zadrazil und Nicole Billa ersetzten Campbell und Dunst, und die 17‑jährige Valentina Pötzl feierte ihr Debüt in der Startelf. Bereits in der Anfangsphase zeigten die Österreicherinnen mehr Dynamik und Kreativität, wie es Söndergaard nach dem Hinspiel in Pristina gefordert hatte.
Zadrazil eröffnete das Spiel mit einem Distanzschuss (Minute 4), Billa folgte kurz darauf (Minute 5) und das erste Tor fiel nach einem kurzen Schuss von Marie Höbinger (Minute 7). Trotz hoher Ballbesitzquote blieb das Ergebnis bis zur Pause 1:0, weil die Chancen nicht konsequent genutzt wurden.
Aufschwung nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Team den Druck. Höbinger bereitete ein Tor für Louise Schöffel vor (Minute 62), während ein Kopfball von Gutmann zu einer weiteren Chance für Höbinger führte (Minute 58). Das 2:0 erzielte Kapitänin Sarah Puntigam nach einer Flanke von Jennifer Klein (Minute 65), begleitet von lauten "Happy Birthday"‑Rufen für die gebürtige Österreicherin.
Virginia Kirchberger machte das 3:0 per Kopfball nach einer Flanke von Einwechselspielerin Lilli Purtscheller. Das Schlusstor fiel durch Eileen Campbell nach einem Pass von Stangl, zugesetzt von der starken Debütantin Valentina Pötzl.
Trainer Lars Söndergaard zeigte sich zufrieden: "Ich finde sogar, wir können noch besser spielen als heute. Wir haben am Schluss zum Glück mehr Ruhe ins Spiel gebracht und dadurch auch mehr Chancen und Tore herausgearbeitet."