WM
Operation Guardiola: Italiens mutiger Versuch, die Azzurra bis 2030 wiederzubeleben
Der Italienische Fußballverband (FIGC) hat ein klares, ambitioniertes Ziel verkündet: Die Azzurri mit der Verpflichtung von Pep Guardiola wieder für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Präsident Giovanni Malagò bestätigte die Gespräche, wobei Nationalteamdirektor Paolo Maldini und Berater Leonardo die Verhandlungen leiteten, mit dem Ziel, an der WM 2030 teilzunehmen, nachdem die Ausgaben 2018, 2022 und 2026 verpasst wurden.
Italiens jüngstes Scheitern, sich für drei aufeinanderfolgende Weltmeisterschaften zu qualifizieren, hat eine strategische Lücke hinterlassen und den Verband veranlasst, einen hochkarätigen, taktisch innovativen Trainer zu suchen, der das Schicksal der Nationalmannschaft neu ausrichten kann.
Giovanni Malagò hat öffentlich bekannt gegeben, dass die Gespräche von Paolo Maldini und Leonardo geführt werden, was das Engagement des Verbands auf höchster Verwaltungsebene unterstreicht.
In einer Stellungnahme an den YouTube‑Kanal Cronache Di Spogliatoio sagte Malagò: „Es wurden Ausnahmen gemacht, die sich zum Beispiel auf den Namen beziehen, der momentan so dominant ist: Pep Guardiola. Ausnahmen aus offensichtlichen Gründen, die ich hier nicht nennen werde, aber es ist nicht sicher, ob das Geschäft zustande kommt.“
Finanziell räumte Malagò ein, dass der FIGC bereit ist, seine eigenen Ausgabelimits zu überschreiten und exklusive Zugeständnisse zu gewähren, um den spanischen Trainer zu überzeugen, was die Bereitschaft signalisiert, das Budget des Verbands zu dehnen.
Guardiola, der nach zehn erfolgreichen Spielzeiten bei Manchester City eine Auszeit nahm, hat zudem enge italienische Verbindungen, da er während seiner Spielerkarriere für Brescia und Rom spielte.
Im Bewusstsein der Schwierigkeit, Guardiola zu verpflichten, führt Italien gleichzeitig Gespräche mit anderen Kandidaten, darunter Andrea Pirlo, Roberto Mancini und Trainer aus einer „neueren Schule“, um einen Plan B zu haben, falls das Hauptziel scheitert.
Die nächsten Schritte beinhalten die Fertigstellung des finanziellen Pakets und die Klärung der von Malagò genannten vertraglichen Ausnahmen, wobei das Ergebnis noch ungewiss bleibt, während der Verband sowohl Ambitionen als auch praktische Zwänge ausbalanciert.