Nations League
Nati dreht kalten Start in Luzern zum ersten Heimsieg
Im dritten Spiel der Nations League‑Gruppe B startete die Schweizer Nati in Luzern mit einem frühen Rückstand, erkämpfte sich jedoch den ersten Heimsieg nach dem WM‑Märchen und holte damit den dritten Sieg in Folge.
Früher Rückstand und erstes Tor
Nach nur 88 Sekunden brachte Zan Vipotnik das gegnerische Tor, nachdem Aljosa Matko den Ball an der Strafraumgrenze zu ihm gespielt hatte. Der Schweizer Torhüter Gregor Kobel musste zum ersten Mal in den Nations‑League‑Partien einen Schuss abwehren, als der Ball sein Gehäuse traf. Trotz des frühen Rückstands reagierte die Nati wütend und suchte sofort den Ausgleich.
Gleichstand und Wendepunkt
Der Ausgleich folgte bereits in der zehnten Minute: Captain Manuel Akanji köpfelte eine Ecke von Michel Aebischer auf Remo Freuler, der den Ball zu Erik Janza brachte, dessen Ablenkung den Ball über die Linie ließ. Jan Oblak, der Star‑Goalie der Slowenen, griff daneben, sodass das 1 : 1 sofort stand. Nach dem Ausgleich gewann die Schweiz das Spielgeschehen auf dem holprigen Luzerner Rasen wieder.
Drei Gastgeschenke sichern der Nati klaren Sieg in Luzern
Ein schneller Gegenstoß über Ardon Jashari, Remo Freuler und Zeki Amdouni führte in der 38. Minute zu Dan Ndoyes Treffer, der das Spiel vor der Pause auf 2 : 1 drehte. Der Ball kam von Slowenien‑Verteidiger Mark Zabukovnik zu Ndoye, der souverän zum Netz schoss.
In der zweiten Halbzeit verpassten Johan Manzambi und Amdouni weitere Chancen, die Jan Oblak sicher hielt. In der 90. Minute bot sich Zan Celar die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Gregor Kobel parierte den Schuss problemlos.
Murat Yakin kritisiert schwache Halbzeit, lobt Sieg gegen Mazedonien
Die Fans feierten die drei Punkte lautstark, und der Gruppensieg in Liga B erscheint nun nur noch eine Formsache. Am kommenden Dienstag empfängt die Nati in Luzern Nordmazedonien, bevor die letzten beiden Gruppenspiele Mitte November ausgetragen werden.