Nach horror‑Zusammenprall: Gosens verteidigt El Mala

Neil berichtete von der Horrorszene des Spieltags, als Soufiane El‑Faouzi und Robin Gosens beim Duell von FC Schalke 04 gegen 1. FC Köln heftig zusammenstießen, minutenlang von den medizinischen Teams versorgt wurden und schließlich ausgewechselt werden mussten. Beide Spieler erlitten schwere Verletzungen, darunter mehrere Platzwunden und ein Nasenbeinbruch.
Verletzungen im Detail
Robin Gosens zog sich zwei Platzwunden an der Stirn zu, während Soufiane El‑Faouzi nicht nur eine Platzwunde, sondern zusätzlich einen Nasenbeinbruch davontrug. Die beiden mussten nach kurzer Spielzeit das Feld verlassen, weil die Verletzungen eine Fortsetzung des Spiels unmöglich machten. Die medizinischen Teams beider Vereine behandelten die Spieler mehrere Minuten, bevor die Austausche beschlossen wurden.
Die Situation löste bei einigen Schalke‑Fans Ärger aus, der sich gegen den 20‑jährigen Said El Mala richtete, der El‑Faouzi in Gosens hineingeschoben hatte. El Mala entschuldigte sich unmittelbar auf Social‑Media und wünschte beiden Schalke‑Spielern eine schnelle Genesung. In seiner Entschuldigung betonte er, dass das Geschehene ein reiner Sportunfall gewesen sei.
Gosens' Stellungnahme zu El Mala
Robin Gosens ging selbst auf Instagram auf die Vorwürfe ein und bestätigte, dass Said El Mala am Vorabend geschrieben und sich entschuldigt habe. „Ihm Absicht bei der Aktion zu unterstellen, finde ich unfair“, zitierte Gosens in seiner Nachricht. Er bezeichnete das Schubsen als unvorhersehbare Folge eines typischen Sportunfalls und fügte hinzu, dass es „einfach scheiße gelaufen“ sei.
Gosens dankte zudem ausdrücklich den Ärzten des 1. FC Köln für ihre schnelle Hilfe. Er schrieb: „Danke an alle Beteiligten, die gestern geholfen und dafür gesorgt haben, dass es uns heute schon wieder den Umständen entsprechend gut geht. Großes Dankeschön auch an die medizinische Abteilung von Köln.“
Soufiane El‑Faouzi veröffentlichte ebenfalls einen Instagram‑Beitrag, in dem er die Kölner medizinische Abteilung lobte. Er äußerte: „Ein großes Lob und meinen vollen Respekt möchte ich auch der medizinischen Abteilung des 1. FC Köln aussprechen, die uns ebenfalls direkt geholfen haben. In solchen Momenten zeigt sich, dass Menschlichkeit und Zusammenhalt weit über den Fußball hinausgehen.“
Ausblick auf die Genesung
Für beide Schalke‑Spieler steht die Regeneration jetzt an oberster Stelle. Wie lange sie ausfallen werden, ist bislang nicht festgelegt, da die genauen Heilungszeiten noch ermittelt werden müssen. Die Trainerstab von Schalke beobachtet die Fortschritte eng und plant, die Rückkehr beider Spieler in den nächsten Trainingsphasen zu ermöglichen.
Die sofortige Auswechslung beider Akteure hat die Kaderplanung für die kommenden Spiele beeinflusst. Schalke muss nun ohne Gosens und El‑Faouzi auskommen, während die medizinischen Teams beider Vereine die weitere Behandlung koordinieren. Beide Seiten betonten, dass die Zusammenarbeit nach dem Vorfall reibungslos verlaufe und die Gesundheit der Spieler Priorität habe.