WM
Mexiko trotzt Concacaf, unterstützt Infantino, FIFA steht vor WM‑Aufstand
Der mexikanische Fußballverband (FMF) gab am Donnerstagabend bekannt, dass er FIFA‑Präsident Gianni Infantino unterstützen wird und sich damit direkt gegen die Vereinigten Staaten, Kanada und andere Concacaf‑Mitglieder stellt. Die Erklärung erfolgte, nachdem Concacaf sich einem weltweiten Aufstand gegen Infantinos vorgeschlagenen Verkauf von WM-Anteilen angeschlossen hatte.
Der FMF veröffentlichte eine ausführliche Erklärung, in der er betont, dass er den grundlegenden Wert des Fußballs in institutioneller Integrität sieht und dass er keinen Prozess außerhalb des etablierten Governance‑Rahmens anerkennen wird. Weiterhin hieß es, dass er den Aufruf von Präsident Infantino vom 5. August 2026 unterstützt, den Fußball zum Nutzen seiner 211 Mitgliedsverbände weiterzuentwickeln.
Concacaf hatte am 30. Juli eine eigene Erklärung veröffentlicht, in der tiefe Besorgnis über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens und Enttäuschung darüber zum Ausdruck kam, dass die Angelegenheit öffentlich gemacht wurde, bevor irgendeine Diskussion mit den zuständigen Governance‑Instanzen stattfand. Der Verband betonte, dass alle Entscheidungen von guter Governance, robusten Prozessen und langfristiger Verantwortung geleitet sein müssen.
UEFA bekräftigt WM-Boykott, während Infantino an seiner Macht festhält
Infantino sieht sich seit dem Auftauchen seines Plans, im letzten Monat Anteile an der WM zu verkaufen, einem massiven Gegenwind ausgesetzt, der zu breitem Aufruhr und schließlich zur Aufgabe des Vorschlags führte. Der gescheiterte Plan wurde als schwerwiegender Machtmissbrauch des Präsidenten bezeichnet.
Die UEFA bekräftigte am Donnerstag, dass sie das Vertrauen in Infantino verloren habe und drohte, ihr Boykott der WM aufrechtzuerhalten, bis der Präsident entfernt wird. Der europäische Verband erklärte, dass jede zukünftige Teilnahme nur möglich sei, wenn Garantien vorliegen, dass ähnliche Versuche nie wieder unternommen werden.
Nach Mexikos Erklärung äußerte auch der argentinische Verband seine Unterstützung für Infantinos