WM
Messis WM-Qualen während der Krankheit seines Vaters
Lionel Messi veröffentlichte einen herzlichen Brief, in dem er beschrieb, wie er die Weltmeisterschaft 2026 überstand, während sein Vater Jorge an einer schweren Krankheit kämpfte, und er gab zu, dass er das Finale gegen Spanien körperlich erschöpft und ausgelaugt betrat.
In einer Abschiedsnachricht, die er zusammen mit einem Foto neben Jorge in den sozialen Medien teilte, enthüllte der argentinische Kapitän, dass er im Finale in einem geschwächten körperlichen Zustand ankam und bis zur völligen Erschöpfung kämpfte.
Physische Belastung im Finale
Messi schrieb: „Du hast mich immer wieder gebeten, die letzte Weltmeisterschaft zu spielen, und wenige Tage bevor sie begann, wurdest du am schwersten krank“, was die sich verschlechternde Gesundheit seines Vaters kurz vor Beginn des Turniers widerspiegelt.
Während der Feier seines ersten WM-Tors gegen Algerien wurde Messi emotional, weinte und widmete die Worte „Ich liebe dich“ seinem Vater, während er zudem zwei weitere Tore im 3‑0‑Sieg erzielte, der Argentinien voranbrachte.
Später erzielte er ein Doppelpack gegen Österreich, das die Qualifikation für das Achtelfinale sicherte, obwohl Gerüchte über Jorges Zustand kursierten.
Messis Gruppenphase endete mit einem Einsatz als Ersatzspieler gegen Jordanien, wo er in der letzten halben Stunde nach seinem Einwechseln ein Tor erzielte.
Beiträge in der K.o.-Runde und anhaltende Zweifel
In den K.o.-Runden traf Messi gegen Kap Verde, erzielte ein Tor im Aufholsieg gegen Ägypten und gab ein Torvorlage im Viertelfinale gegen die Schweiz.
Er war die zentrale Figur im historischen Halbfinalsieg über England, doch Nachrichten aus Rosario bestätigten, dass sich Jorges Gesundheit nicht verbessert hatte, wodurch jede Möglichkeit, dass sein Vater für das entscheidende Spiel am 19. Juli in New Jersey reisen könnte, ausgeschlossen wurde.
Vor dem Finale gegen Spanien gestand Messi: „Wir haben das Finale erreicht und du konntest nicht dabei sein. Ich wollte es für dich gewinnen, aber meine Beine haben nachgelassen. Ich habe mich nie gut gefühlt“, und betonte damit seine körperlichen Grenzen.
Nach der Niederlage kehrte Messi erschöpft nach Rosario zurück und äußerte Unsicherheit über seine Zukunft sowohl auf Vereinsebene bei Inter Miami als auch in der Nationalmannschaft, wobei er bemerkte, dass Argentinien noch zwei FIFA‑Termine im Jahr 2026 hat und seine Teilnahme an der kommenden Copa América (2028) sowie einer möglichen Weltmeisterschaft 2030 unklar bleibt.