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Manchester City drängt auf BVB‑Juwel Mathis Albert – Geld für junge Talente
Im Gespräch mit Manchester City versucht Borussia Dortmund, das finanzielle Loch zu schließen, das durch den Verkauf von Stars entstanden ist, und sieht im 17‑jährigen Offensivspieler Mathis Albert ein lohnendes Ziel. Der junge US‑Nationalspieler hat bereits zwei Profispiele für den BVB absolviert und sorgt für Aufsehen in der Youth League.
Strategiewechsel bei den Borussen
Hendrik Deckers/GettyImages berichtet, dass der BVB wieder zu dem Transfer‑Kurs zurückgekehrt ist, der ihn Anfang und Mitte der 2010er‑Jahre stark machte. Der Verein will junge Talente für wenig Geld verpflichten, selbst entwickeln und im Fall der Fälle mit Gewinn verkaufen. Albert gilt als einer der potenziellen Goldesel im Stall.
Manchester City zeigt Interesse
Laut Sport sondiert Manchester City seit Monaten die Möglichkeiten, Albert zu verpflichten. Der englische Premier‑League‑Klub soll bereit sein, bis zu 20 Millionen Euro zu zahlen – das Vierfache des laut transfermarkt.de angegebenen Marktwerts von fünf Millionen Euro. Ein konkretes Angebot liegt den Borussen jedoch noch nicht vor.
Herausforderungen und mögliche Lösungen
Da England nicht zur EU gehört, darf Manchester City keine minderjährigen Spieler aus dem Ausland direkt verpflichten. Deshalb wird über ein „Parken“ bei einem Partnerverein wie Troyes in Frankreich nachgedacht, wobei das Modell erst im Winter relevant sein könnte, weil Albert im kommenden Sommer 18 Jahre alt wird. Albert hat offiziell nur bis zum Sommer 2027 Vertrag, der laut bereits im Vorjahr langfristig verlängert wurde und mit seinem 18. Geburtstag am 21. Mai 2027 in Kraft treten soll.
Der BVB hat bereits in der Vergangenheit Anrufe von Manchester City erhalten, etwa als Sebastian Kehl kontaktiert wurde. Trotz fehlender konkreter Offerte bleibt das Interesse der Skyblues laut Angaben unverändert, und das mögliche Geld könnte den Verein in die Hände spielen, die er für weitere Nachwuchsinvestitionen benötigt.
Albert hat sich nicht nur durch seine zwei Profispiele, sondern vor allem durch starke Leistungen in der Youth League einen Namen gemacht. Er wurde jüngster Torschütze in der Geschichte der US‑Nationalmannschaft, was in seinem Heimatland für einen regelrechten Hype sorgt.
Der mögliche Transfer würde nicht nur Geld in die Kasse der Borussen bringen, sondern auch das Modell bestätigen, das Dortmund seit Jahren verfolgt: Talente früh entdecken, entwickeln und mit Gewinn weitergeben. Ob Manchester City den Deal abschließt, hängt von den regulatorischen Hürden und Alberts eigenem Wunsch nach einem klaren Abschied ab.