Transfers
Kovač will BVB weiter nach oben treiben nach Vertragsverlängerung
Niko Kovač hat mit seiner Vertragsverlängerung bis 2029 das Ziel, Borussia Dortmund weiter nach vorne zu bringen, nachdem die Mannschaft nach Matchday 5 mit zwei Punkten Vorsprung vor Bayern München steht. Der 54‑jährige Trainer hat bereits 35 von 53 Bundesligaspielen gewonnen und liegt damit mit den meisten Punkten pro Spiel in der Vereinsgeschichte.
Erfolge seit der Amtsübernahme
Seit Kovač im Februar 2025 das Ruder übernahm, hat er den Klub von einem elften Tabellenplatz zu einem ernsthaften Anwärter auf die Meisterschaft entwickelt. In der Vorsaison beendete BVB das Rennen auf dem fünften Platz, doch unter seiner Führung liegt das Team nun zwei Punkte vor dem Rekordmeister.
Der Trainer betont, dass das bloße „Mitspielen“ gegen Bayern nicht ausreiche. Nach seiner Vertragsunterzeichnung am Dienstag sagte er: „Wir sind nicht zufrieden mit dem Erreichten, wir sehen großes Potenzial und wollen noch viel mehr erreichen.“
Stärken im Kader
Die aktuelle BVB‑Mannschaft zählt zu den jüngsten im Bundesligageschehen. Torhüter Gregor Kobel hielt in der Saison 2025/26 die meisten Nulltore, während die Abwehr um Ramy Bensebaini, Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck als stärkste der Liga galt.
Auf den Flügeln liefert Julian Ryerson fast genauso viele Vorlagen wie Michael Olise, und Daniel Svensson erzielte das zweite Tor gegen Werder Bremen am Matchday 5. Im Mittelfeld ergänzen Jobe Bellingham und Felix Nmecha das Team, während Joey Veerman im Sommer verpflichtet wurde, um die Dreierkette im Angriff zu verstärken.
Im Sturm haben Serhou Guirassy und Fabio Silva bereits entscheidende Treffer gegen Hoffenheim, Paderborn und im Champions‑League‑Sieger gegen Villarreal beigetragen.
Ausblick
Mit dem aktuellen Rückstand von nur zwei Punkten zu Bayern und einem möglichen Vorsprung von vier Punkten, falls Werder Bremen nicht punktet, hat Dortmund nach fünf Spieltagen das Maximum von 15 Punkten erreicht. Kovač will diese Basis nutzen, um die Tabellenspitze zu übernehmen und die Konkurrenz von Freiburg weiter zu distanzieren.