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Maldini über Guardiolas Ablehnung Italiens und seinen Abgang nach Pirlo-Block
Paolo Maldini sagt, Geld sei nie der Grund gewesen, warum Pep Guardiolas den Job der italienischen Azzurri abgelehnt hat, und er verließ seine eigene Sportdirektorposition, nachdem der Verbandspräsident Giovanni Malagos die Ernennung von Andrea Pirlos blockierte. Maldini trat nur 16 Tage nach seiner Ernennung am 11. Juli zurück und trat am 27. Juli zurück.
Während er als italienischer Sportdirektor tätig war, wurde Maldini vom Italienischen Fußballverband beauftragt, die Suche nach einem neuen Cheftrainer zu leiten. Die Rolle stellte die AC‑Milan‑Legende in den Mittelpunkt einer hochkarätigen Rekrutierungskampagne.
Verhandlungen mit Guardiola in Barcelona
Während einer Reise nach Barcelona mit technischem Berater Leonardo traf Maldini den spanischen Taktiker zu einer ganztägigen Diskussion, die Mittagessen und sogar Aufstellungsskizzen auf Papier beinhaltete. Er erinnerte sich später, dass Guardiolas „sehr verlockt“ war und kurz davor stand, die Position anzunehmen.
Obwohl Berichte vermuteten, Guardiolas habe ein Jahresgehalt von 20 Millionen € gefordert, stellte Maldini klar, dass finanzielle Bedingungen nie ein Hindernis waren. Er zitierte Guardiolas mit den Worten: „Gib mir einen Euro weniger als der vorherige Trainer, und ich bin zufrieden.“
Auf die Frage, warum der spanische Trainer schließlich ablehnte, antwortete Maldini, dass Erschöpfung entscheidend war. Guardiolas kam nach zehn anstrengenden Jahren in der Premier League, hatte eine Wirbelsäulenoperation und wollte Ruhe, sodass die Gespräche sich auf Andrea Pirlo verlagerten.
Pirlo‑Block zwingt Maldinis Austritt
Während Malago Maldini mitteilte, dass er Pirlo nicht länger einstellen könne, änderte der Präsident einseitig die Regeln und erklärte, er werde den Cheftrainer bestimmen und erwarte Maldinis Zustimmung. Maldini sagte, dass dieser Vorschlag inakzeptabel sei.
Diese Entscheidung veranlasste Maldini, innerhalb von 24 Stunden seine Kündigung einzureichen, obwohl sein Vertrag erst am 1. August beginnen sollte. Er verteidigte Pirlos Kandidatur und stellte fest, dass es keine rechtlichen Hindernisse gebe und die Medien die angeblichen Verbindungen zu einem russischen Wettunternehmen sensationalisiert hätten.
So endete die kurze italienische Sportdirektorentätigkeit abrupt, sodass der Verband die Suche nach einem neuen Trainer ohne Maldinis Beteiligung neu starten musste.