Premier League
Maldini: Erschöpfung, nicht Geld, stoppte Guardiolas Italien-Bewerbung.
20 Millionen Euro pro Saison wurden als Gehaltsforderung von Pep Guardiola für die italienische Nationalmannschaft gemeldet, doch der ehemalige Verteidiger Paolo Maldini sagte dem Corriere della Sera, dass Geld nie ein Hindernis war. Maldini äußerte die Kommentare, während er über seine kurze Zeit als technischer Direktor des FIGC nachdachte.
Er erklärte, dass seine kurzlebige Amtszeit in einem Streit mit Präsident Giovanni Malagò endete, beschrieb das Gespräch als transparent und sagte, der Präsident sei bei jedem Schritt informiert worden.
Maldini sagte, er und Berater Leonardo seien nach Barcelona gereist, hätten gemeinsam zu Mittag gegessen und einen ganzen Tag mit dem Spanier verbracht. Er behauptete, Guardiola sei „sehr verlockt“ gewesen und habe sogar begonnen, mögliche Formationen auf Papierstücken während des Besuchs zu skizzieren.
Italienische Medien hatten behauptet, der Spanier wolle ein Gehalt von 20 Millionen Euro, um die Azzurri zu führen, doch Maldini wies die Zahl entschieden zurück. Er zitierte Guardiola mit den Worten: „Gib mir einen Euro weniger, als der vorherige Trainer genommen hat, und ich bin einverstanden.“
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Maldini bestand darauf, dass der entscheidende Faktor Erschöpfung und nicht Geld war. Er bemerkte, dass Guardiola nach zehn anstrengenden Premier-League-Jahren, einer Rückoperation und dem Wunsch nach Ruhe komme.
Der ehemalige Trainer von Barcelona und Manchester City prüfte zudem die Jugendaufstellungen Italiens, wobei Maldini sagte, sie hätten die Kader ab der U17‑Ebene aufwärts studiert, um die Tiefe des Projekts zu beurteilen.
Als die Gespräche ins Stocken gerieten, wandte sich das FIGC an Andrea Pirlo, und Maldini bestätigte, dass Malagò über jede Entwicklung „Schritt für Schritt“ informiert war.
Im Interview wurde auch Guardiolas aktuelle Rolle bei Manchester City erwähnt, wobei das Halbfinale des FA Cup und das Premier-League-Spiel in Burnley genannt wurden.