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Liverpool hat Barcola für 170 Millionen € im Visier, während die Flügelkrise sich vertieft
Liverpool bereiten ein Angebot für den Flügelspieler von Paris Saint‑Germain, Bradley Barcola, vor, wobei die PSG den französischen International mit 170 Millionen Euro (etwa 145 Millionen Pfund) bewertet. Andoni Iraola betonte den dringenden Bedarf an einem neuen Flügelspieler, nachdem Verletzungen den Kader dünn gemacht haben, und wies darauf hin, dass Barcola in der letzten Saison 11 Ligatore erzielt hat.
Alex Crook von talkSPORT sagt, dass bereits Vorverhandlungen stattgefunden haben, aber jede Andeutung, dass die persönlichen Vertragsbedingungen bereits geklärt seien, ist zu diesem Zeitpunkt völlig unzutreffend. Das zeigt, dass Liverpool sich noch in der frühen Suchphase befinden.
Der Verein prüfte 2025 ein Geschäft, als eine Ablösesumme von etwa 85 Millionen Euro, ungefähr 73 Millionen Pfund, genannt wurde. Das Umfeld hat sich seitdem dramatisch verändert und die PSG sollen Barcola nun mit 170 Millionen Euro, etwa 145 Millionen Pfund, bewerten, wodurch eine erhebliche Bewertungslücke entsteht.
Die Haltung der PSG beruht auf Status; Quellen vergleichen Barcolas Wert mit dem von Elliot Anderson (116 Millionen Pfund) und Morgan Rogers (117 Millionen Pfund). Der Flügelspieler hat noch zwei Jahre Vertrag und wird voraussichtlich keine Verlängerung unterschreiben, was seinen Marktpreis beeinflusst.
Liverpools eigene Einschätzung wird voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen, wobei talkSPORT ein erstes Angebot aus Anfield von etwa 80 Millionen Pfund versteht. Das spiegelt die disziplinierte Vorgehensweise des Vereins wider, die zuvor ein vergleichbares Paket von 68 Millionen Pfund plus 17 Millionen Pfund Zusatz für Yan Diomande ermöglichte.
Die Suche nach einem Flügelspieler geht über Barcola hinaus; Alternativen wie Matías Fernández‑Pardo, Yankuba Minteh und Bournemouths Rayan werden beobachtet. Rayans Ablösesumme von über 100 Millionen Euro wird erst 2027 wirksam, und Pedro Neto wird nicht in Betracht gezogen.
Andoni Iraola räumte jegliche Zweifel an den Absichten des Vereins aus und sagte: „Es gibt offensichtliche Situationen, in denen wir wissen, dass wir Spieler verpflichten müssen. Ein Flügelspieler zum Beispiel – wir müssen definitiv einen Flügelspieler verpflichten.“ Er fügte hinzu, dass die Marktpreise und die Kaderbalance die endgültige Entscheidung leiten werden.
Barcolas Zahlen erklären die Attraktivität: 11 Tore in 29 Ligue‑1‑Spielen, zwei Champions‑League‑Tore und acht WM‑Auftritte für Frankreich. Auf der internationalen Bühne erzielte er drei Tore und gab einen Assist.
Die Herausforderung besteht nun darin, ob Liverpool Bewunderung in ein Geschäft verwandeln kann; da die PSG für 145