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Leipzig blockiert Orbans Saudi-Transfer nach Konés Schockverletzung
Willi Orbán hatte einen Zweijahresvertrag mit dem saudi‑arabischen Verein Al‑Diriyah FC vereinbart, ein Wechsel, der dem 33‑Jährigen etwa 13,2 Millionen Euro eingebracht hätte, und sollte am Montag nach Unterzeichnung des Vertrags seine ärztliche Untersuchung abschließen, während der ungarische Nationalspieler darauf vorbereitet war, RB Leipzig zu verlassen.
Der Transfer scheiterte, nachdem der neue RB Leipzig‑Verteidiger Abdoul Koné im Training eine Schulterverletzung erlitt, was den Verein veranlasste, seine Genehmigung für den Wechsel zurückzuziehen.
Koné, der diesen Sommer von Stade Reims kam, gab sein inoffizielles Debüt in einem 2:1 Freundschaftssieg gegen VSG Altglienicke, bevor er das 1:0 Samstagsergebnis gegen den FC Ingolstadt verpasste. Er wird keine Operation benötigen, wird aber voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. Sky‑Germany‑Journalisten betonten auf X, dass das Timing der Verletzung der entscheidende Faktor sei.
Leipzig hat beschlossen, als Reaktion keinen weiteren Innenverteidiger zu verpflichten und stattdessen Orbán als erfahrene Absicherung zu behalten, während Koné sich erholt. Der unmittelbare Abwehrbedarf des Vereins überwiegt jede weitere Verpflichtung.
Orbán tritt ins letzte Jahr seines Leipzig‑Vertrags ein und hat seit seinem Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern im Jahr 2015 385 Pflichtspiele absolviert, nur hinter dem ehemaligen Stürmer Yussuf Poulsen in der Vereinsgeschichte. Seine Präsenz bietet Stabilität in der Abwehr während Konés Abwesenheit.
Er steht im Wettbewerb mit Lukas Klostermann, Castello Lukeba, Maxime Estève und El Chadaille Bitshiabu, wobei Lukeba ebenfalls mit einem Sommerabgang in Verbindung gebracht wird, was Leipzigs Zurückhaltung verdeutlicht, einen weiteren Innenverteidiger zu verlieren.
Der gescheiterte Deal bedeutet, dass Orbán eine lukrative späte Karrieremöglichkeit in der Saudi‑Pro‑Liga verpasst, während Al‑Diriyahs Interesse bis zur Rückkehr von Koné zur Fitness ungewiss bleibt.