Europa League
Krummes Eigentor und coachwechsel prägen Leverkusens Europa‑League‑Start
Ein Eigentor von Krumm markierte den Beginn von Bayer Leverkusens Europa‑League‑Auftritt gegen NK Celje, den die Werkself mit 2:0 gewann. Trotz zahlreicher verpasster Chancen zeigte Trainer Carles Martinez, dass ein stürmischer Saisonstart und ein frischer Celje‑Coach das Spiel prägten und die Dynamik beider Teams.
Die Werkself hat die Saison durchwachsen begonnen, weshalb Carles Martinez und sein Team einen überzeugenden Europa‑League‑Start suchten. Im Info‑Ticker der UEFA wurde das Duell gegen NK Celje als wichtige Chance für das Team präsentiert. Alle Spiele der Gruppe wurden aufmerksam verfolgt, doch trotz vieler verpasster Chancen blieb das Spiel für die Bayeraner kontrollierbar.
Neuer Coach bei Celje
Nur zu Wochenbeginn wechselte NK Celje den Trainer. Der neue Coach Zoran Zeljkovic stellte seine Mannschaft taktisch gut ein, sodass die Gäste aus Leverkusen bereits in der ersten Halbzeit unter Druck gerieten. Sein Einfluss zeigte sich, als die Slowenen trotz defensiver Schwächen gefährlich wurden.
Frühe Chancen und erste Aktionen
Bayer Leverkusen drängte sofort nach dem Anpfiff. Moussa Diaby versuchte bereits nach rund 30 Sekunden mit einer Volleyabnahme zum Abschluss, doch sein Schuss wurde geblockt. Kurz darauf erarbeitete Celje einen Eckball, während Janis Blaswichs Tor nicht gefährdet wurde.
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Celjes Torhüter in der Defensive
Der Celje‑Keeper Leban musste mehrfach eingreifen. Nach einem Schuss von Terrier aus rund 20 Metern lenkte er den Ball mit den Fingerspitzen an den rechten Pfosten. Drei Minuten später hielt er einen Kopfball von Aleix García mit den Fäusten. Beim folgenden Eckball gelang ihm ein spektakuläres Parieren, obwohl ein Mitspieler den Ball unabsichtlich zum Gegner schickte.
Halbzeit und verpasste Möglichkeiten
Kurz vor der Pause kam eine Flanke, aus der Armandas Kucys aus acht Metern per Kopfball traf, doch Flekken parierte den Abschluss. Nach dem Seitenwechsel blieb Leverkusen ungenau; Medina verfehlte eine kurze Distanz, und Yaya Dukuly schoss aus 18 Metern über das Tor. Die Chancen blieben ungenutzt, obwohl das Team das Spiel dominierte.
Entscheidender Treffer und Abschluss
In der 74. Minute setzte Moreira einen Schuss aus 23 Metern an, den Leban nur knapp an die Latte lenkte. Das anschließende Eckball führte zu Facundo Medinas Volley, der das 2:0 besiegelte. Kofane hatte im Anschluss zwei weitere gute Möglichkeiten, verfehlte jedoch beide.
Robert Andrich kommentierte nach dem Spiel: „Laufen häufig dem Ball hinterher.“ Simon Rolfes ergänzte: „Mannschaft kann hochschalten.“ Trotz des unspektakulären Ergebnisses bleibt abzuwarten, welchen Rückenwind die Werkself aus diesem Sieg für die kommenden Europa‑League‑Aufgaben ziehen kann.