WM
Politisches Banner nach Argentiniens Sieg wirft Frage für Messi auf
Unter den grellen Lichtern des Stadions hob die argentinische Mannschaft ein geschmuggeltes Banner, während sie den Sieg über England feierten, was die Frage aufwarf, ob Lionel Messis und seine Mitspieler mit einer Geldstrafe rechnen müssen. Die jubelnde Szene der argentinischen Spieler wurde sofort durch die politische Botschaft getrübt, und das Spiel sicherte die Qualifikation für das WM‑Finale.
Auf dem Banner stand die niederländische Phrase „De Falklandeilanden zijn Argentijns“, war wörtlich übersetzt „Die Falklandinseln sind argentinisch“. Der Text wurde deutlich sichtbar angebracht, als das Team zusammenkam, und das Wort „Argentijns“ war für die Zuschauer gut erkennbar.
Die Formulierung bezieht sich auf den Konflikt von 1982 zwischen Argentinien und England um die Falklandinseln, einer Inselgruppe nahe der argentinischen Küste, die bis heute britisches Territorium bleibt. Der historische Streit macht den Slogan zu einem sensiblen Thema und erinnert die Fans daran, dass der Krieg nach wie vor auf dem Fußballplatz nachhallt.
FIFA‑Vorschriften verbieten politische Botschaften in Stadien, sodass die Verantwortlichen mit einer Sanktion rechnen müssen. Die Regelung des Dachverbands bedeutet, dass der argentinische Fußballverband für eine Strafe haftbar gemacht werden könnte, und die Aussicht auf eine Geldbuße schwebt über der Feier.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die Mannschaft ein solches Banner eingesetzt hat. 2014, vor einem Freundschaftsspiel gegen Slowenien, brachte dieselbe Aktion Argentinien eine Geldstrafe von etwa 25 000 € ein. Dieser Präzedenzfall lässt vermuten, dass eine ähnliche finanzielle Sanktion folgen könnte.
Der Bericht wurde von Sven Van Londersele, Sportjournalist, für HLN eingereicht, datiert auf den 16. Juli 2026. Der Artikel weist darauf hin, dass die Phrase „Las Malvinas son Argentinas“ die spanische Version der Botschaft ist, wobei „Malvinas“ und „Argentinas“ auf dem Banner zu sehen sind.
Fans schafften es, das Banner ins Stadion zu schmuggeln, und die Spieler hielten es stolz während ihrer Nach‑Spiel‑Feier hoch, wodurch ein sportlicher Triumph in ein politisch aufgeladenes Tableau verwandelt wurde, das nun von den Fußball‑Governing‑Bodies geprüft wird.