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Nations League

Klopp vergleicht Baur nach historischem Debüt mit PSG-Star

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Klopp vergleicht Baur nach historischem Debüt mit PSG-Star

Mit seiner Einwechslung in der 77. Minute feierte der 22‑jährige Mika Baur sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft im 2:0‑Erfolg des DFB‑Teams im Nations‑League‑Gruppenspiel gegen Serbien. Der Bildnachweis stammt von Alexander Hassenstein/GettyImages. Er wurde damit zum historischen tausendsten DFB‑Neuling.

Auf dem Platz wirkte der junge Mittelfeldspieler völlig entspannt und fügte sich sofort in das aggressive Angriffspressing des Teams ein. Mehrfach gewann er den Ball zurück und unterstützte die Offensivaktionen, ohne nennenswerte Anspannung zu zeigen.

Klopp lobt und vergleicht Baur

Nach dem Spiel ehrte Jürgen Klopp den Neuling mit einem Sonderlob: „Das haben wir jetzt echt gesehen, dass er ein wunderbarer Fußballer ist.“ Der Liverpool‑Trainer zog zudem einen Vergleich zu einem Weltklasse‑Mittelfeldspieler, den er als „mehrmaliger Champions‑League‑Sieger“ bezeichnete – eindeutig Vitinha von Paris Saint‑Germain. Beide Spieler teilen eine starke Technik, aggressive Zweikampfführung und ein ausgeprägtes Gegenpressing.

Mit einer Körpergröße von 1,72 Metern und dunklem, lockigem Haar erinnert Baur optisch an den 1,70‑Meter‑großen Vitinha, den Klopp als Vorbild nannte. Der Vergleich betonte sowohl die technische Finesse als auch die kämpferische Einstellung beider Spieler.

Baur ersetzte den bockstarken Tom Bischof, der bereits in der 22. Minute den Führungstreffer für das DFB‑Team erzielt hatte. Der frühe Treffer fungierte als Dosenöffner und stellte das Spiel auf die Siegerstraße.

Baurus steiler Aufstieg

Noch vor 15 Monaten war Baur als Leihspieler bei Dynamo Dresden in der 3. Liga aktiv, wo er erste Berufserfahrungen sammelte. In der darauffolgenden Saison etablierte er sich beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga als Motor im Mittelfeld und wurde unentbehrlich.

Der Aufstieg blieb nicht unbemerkt: Celtic Glasgow verpflichtete den 22‑jährigen im Sommer und investierte etwa sechs Millionen Euro zuzüglich möglicher Boni. In seinen ersten zehn Pflichtspielen zeigte Baur sofortige Wirkung und bot sowohl Soforthilfe als auch ein langfristiges Versprechen.

Der rasante Aufstieg von Mika Baur scheint derzeit kein Ende zu finden, während er bereits jetzt als wichtiger Baustein sowohl für seine Vereinsmannschaft als auch für die deutsche Nationalmannschaft gilt. Seine Entwicklung wird von Experten als Vorbild für junge Talente im deutschen Fußball gesehen.

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