Jürgen Klopp steht vor der Qual der Wahl bei der DFB‑Stürmerliste
Die Torausbeute der DFB‑Elf war zuletzt dünn, und Jürgen Klopp sieht sich plötzlich mit einer Qual der Wahl auf seiner Problemposition konfrontiert. Ohne klare Trefferoptionen drängen sich mehrere Angreifer auf die Liste, während der Bundestrainer auf die Unterstützung seiner besseren Hälfte setzt.
Unterstützung von Ulla und die Liste
Klopp betont, dass er ohne eine Liste seiner geliebten Ulla kaum allein zurechtkäme. Wie die meisten Ehemänner baut auch Jürgen Klopp auf die Unterstützung seiner besseren Hälfte. Für die Nationalmannschaft drängen sich gerade zahlreiche Alternativen im Angriff.
Unter den Kandidaten finden sich Stammkraft Kai Havertz, Neuling Younes Ebnoutalib und Shootingstar Nicolo Tresoldi. Auch Nick Woltemade, der nach Anlaufschwierigkeiten bei Juventus Turin wieder besser zurechtkommt, steht im Fokus. Im Ausland sorgen U21‑Talente wie Paris Brunner (AS Monaco) und Tresoldi (Club Brügge) für Aufsehen.
Beobachtungen und Stimmen aus dem Ausland
In München sah Klopp den unauffälligen Havertz im Champions‑League‑Topspiel des FC Bayern und betonte: „Wir schauen uns alle an, wir sind ja nicht doof“. Der 27‑jährige kam im jüngsten XXL‑Lehrgang verletzungsbedingt nur in den ersten 30 Minuten gegen die Niederlande (1:1) zum Einsatz. Trotz nur drei Toren in den ersten vier Länderspielen hat Havertz in dieser Saison bereits zwei Ligatore erzielt.
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Paris Brunner, zuletzt zuverlässig im DFB‑Kader, traf am Donnerstag gegen Freiburg in der Europa League. „Ich versuche, das zu tun, was ich am besten kann. Und das heißt, Tore zu schießen“, sagte das ehemalige Dortmunder Toptalent. Klopp habe Brunner bereits gelobt und werde die Reaktion abwarten.
Der Ex‑Hannoveraner Nicolo Tresoldi hat mit Italien noch eine zweite Option, doch Klopp will sich nicht stressen lassen. Nach Gesprächen mit Italien‑Trainer Roberto Mancini sei es „komplett in Ordnung“, dass Tresoldi schwanke, erklärte der Bundestrainer. „Aber wir müssen auch niemandem hinterherlaufen“, fügte er hinzu.
Niclas Füllkrug, 33, schieße „ein Tor nach dem anderen“, betont er, doch Klopp sehe in ihm keine dauerhafte Lösung. „Das ist nicht meine Schuld“, sagte der Stürmer über sein Alter. Trotzdem bleibt er als mögliche Option im Hinterkopf, während Havertz vorrangig bleibt.
Letztlich bleibt die Qual der Wahl für Klopp bestehen: Die lange Stürmer‑Liste bietet viele Möglichkeiten, doch die endgültige Entscheidung liegt allein beim Cheftrainer. Dabei wird er weiterhin auf die Meinung seiner Ulla setzen, wenn er die passende Auswahl für die DFB‑Position treffen muss.