Nations League
Irland Mit neuer Nummer eins strebt dritten Sieg im Nations League
Im Aviva Stadium in Dublin, 20.45 Uhr, trifft das österreichische Team zum dritten Mal in der laufenden Nations League auf die Iren. Nach zwei 3:1 Siegen gegen Israel und Kosovo will Rangnick mit einer neuen Nummer eins den dritten Erfolg sichern. Der Auftritt gilt als wichtiger Schritt Richtung Aufstieg.
Die Übertragung startet um 20.15 Uhr auf ORF 1, wo Rainer Pariasek moderiert und Dietmar Wolff kommentiert. Ex‑Teamkapitän Andreas Ivanschitz unterstützt als Co‑Moderator, während aus Wien Christian Diendorfer, Lisa Makas und Peter Stöger das Studio‑Panel bilden.
Kader und Verletzungen
Florian Wiegele, 2,05‑Meter‑großer Torhüter, steht erstmals in der Startelf, wie Rangnick vor dem Abflug verriet. Die ursprüngliche Idee, in den vier Länderspielen alle vier Torhüter einzusetzen, scheitert, weil Christian Zawieschitzky nach dem Debüt gegen den Kosovo verletzt ausfällt.
U21‑Torhüter Lukas Jungwirth übernimmt die Vertretung, während Matteo Bignetti vom 1. FC Saarbrücken als dritter Keeper nachrückt. Weitere Ausfälle betreffen Paul Wanner und Nikolas Veratschnig, die sich gegen den Kosovo verletzten, sowie Sascha Horvath, dessen Oberschenkelproblem einen Einsatz verhindert.
Taktik und Gegner
Rangnick plant, von einer 4‑2‑3‑1 auf ein 4‑3‑3 umzustellen, um mit drei Angreifern im Pressing die dreifache Innenverteidigung der Iren zu knacken. „Wir brauchen wieder eine höhere Energie als der Gegner“, betont er vor dem Flug.
Seiwald erwartet „sehr körperbetonte Iren, die schnell nach vorne spielen wollen“, während Rangnick hinzufügt: „Es ist auch mit den Bayern ausgemacht, dass er in der zweiten Hälfte kommt.“
Der irische Gegner verfügt über Troy Parrott, den mit 25 Millionen Euro höchsten Marktwert, der seit Sommer für Betis Sevilla spielt. In 39 Länderspielen erzielte er zwölf Tore, und die Iren setzen häufig auf lange Bälle in den Sechzehner.
Der Sieg in Dublin könnte das österreichische Team weiter nach oben katapultieren und die Chancen auf den Aufstieg aus der Nations League erhöhen. Gleichzeitig bleibt das Spiel ein Test für Rangnicks Kaderrotation vor dem Endspiel gegen den Kosovo.