Nations League
Inter und Barcelona setzen auf Finn Jeltsch, Bewertung 40‑50 Millionen
Aus Deutschland beobachten Inter und Barcelona den jungen Stuttgarter Verteidiger Finn Jeltsch genau, dessen Entwicklung Jurgen Klopp überzeugt hat, ihn für die Nations LEAGUE in die Nationalmannschaft zu berufen, obwohl der 20‑Jährige noch auf der Bank gegen Serbien bleibt.
Beobachter in der Tribüne
Die Beobachter von Inter und Barcelona saßen in der Tribüne beim Champions LEAGUE-Spiel zwischen Stuttgart und dem Viking am 9. September. Jeltsch spielte 71 Minuten als Innenverteidiger in einer Dreierkette und trug zum 3‑1‑Sieg seines Vereins bei. Seine Leistung ermöglichte es den Nerazzurri und den Blaugrana, sein Potenzial zu bewerten.
Interesse der Premier League
Neben Inter und Barcelona zeigten mehrere Clubs der Premier League Interesse. Im Sommer war bereits von Interesse seitens Manchester United, Arsenal und Liverpool die Rede. Auch Bayern München behielt den Verteidiger laut Quellen im Auge.
Die Klasse 2006 ist ein Dreh‑ und Angelpunkt der Abwehr von Stuttgart, hat alle sechs Saisonspiele als Stammspieler absolviert und in fünf Spielen die vollen 90 Minuten gespielt. In etwas mehr als eineinhalb Jahren hat er 57 Einsätze erzielt. Seine Beständigkeit hat die Rolle des Innenverteidigers gefestigt.
Jeltsch hat einen Vertrag mit dem deutschen Verein bis 2030, der den Spieler jedoch nicht für weitere vier Jahre bindet. Sein Marktwert liegt bei etwa 40–50 Millionen Euro. Stuttgart hatte ihn im Januar 2025 vom 1. FC Nürnberg für 9,5 Millionen Euro gekauft.
Jurgen Klopp hat beschlossen, Jeltsch für seine Entwicklung zu belohnen, indem er ihn erstmals in die A‑Nationalmannschaft berief. Gegen Serbien blieb er auf der Bank, während er am 4. Oktober die Chance hat, sein Debüt gegen Griechenland zu geben. Davor sammelte er sechs Einsätze für die U‑21.
Inter und Barcelona werden weiterhin Informationen einholen, obwohl die Winter‑Transferperiode noch weit entfernt ist. Bayern München, Liverpool und Arsenal bleiben im Rennen, wodurch die nächste Auktion potenziell wettbewerbsfähig wird. Die Zukunft von JELTSCH und KLOPP bleibt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.