WM
Infinitos Ego‑Konflikt mit Donald Trump gefährdet FIFA‑Herrschaft
Valentijn Driessen stellt Gianni Infantinos selbstbewusste Vision, die FIFA zu regieren, den Gefahren gegenüber, die seine engen Verbindungen zum US‑Präsidenten Donald Trump mit sich bringen. Während Infantino sich vorstellt, die 211‑mitgliederstarke Organisation nach einer erfolgreichen Weltmeisterschaft 2026 per Dekret zu beherrschen, warnt Driessen, dass derselbe Verband sein Verderben bedeuten könnte.
„Man wird von den Menschen, mit denen man sich umgibt, infiziert“, sagt Driessen und hebt die Gefahr von Infantinos persönlichem Netzwerk hervor. Die Aussage stellt das Verhalten des Schweizer Präsidenten als Ansteckung dar, die sich auf seine eigene Führung ausbreiten könnte.
Driessen fügt hinzu, dass Infantinos Geschäfte mit Donald Trump seine Amtszeit als FIFA‑Präsident abrupt beenden könnten. Die Implikation ist, dass politische Verstrickungen jede interne Autorität, die er anstrebt, überwiegen könnten.
Der Schweizer Führer glaubte, er könne nach der triumphalen Weltmeisterschaft 2026 die 211 Fußballverbände der FIFA per Dekret befehligen, was einem Trump‑artigen Vorgehen entspricht. Dennoch waren abtrünnige Nationen von einer Abgabe ausgenommen und würden bei der Verteilung des FIFA‑Goldtopfes ausgelassen, was eine selektive Ausübung von Macht offenbart.