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Infantino storniert FIFA Forward Enterprise nach Kontinent-Opposition
In einem kurzen Video, das auf den offiziellen Social‑Media‑Kanälen der FIFA veröffentlicht wurde, kündigte Gianni Infantino an, dass der Verband das Projekt FIFA Forward Enterprise (FFE) einstellen wird. Die auf den Accounts des Verbandes veröffentlichte Erklärung bestätigte die Beendigung der Initiative, die unter den kontinentalen Fußballverbänden für Diskussionen gesorgt hatte.
Infantino verwies auf die eindeutige Ablehnung des Plans durch die UEFA, die CONCACAF und die Asian Football Confederation (Confederación Asiática de Fútbol) als entscheidenden Faktor. Alle drei kontinentalen Verbände äußerten ihre Opposition gegen den Vorschlag, der den Verkauf von kommerziellen Rechten und organisierten Veranstaltungen an private Betreiber vorsah.
Das Forward‑Enterprise‑Programm sollte laut der Ankündigung das Eigentum an von der FIFA generierten kommerziellen Vermögenswerten und Veranstaltungseinnahmen an externe Partner übertragen. Das Modell war darauf ausgelegt, neue Einnahmequellen zu schaffen, die an die nationalen Verbände weiterverteilt werden könnten.
„Das FIFA Forward Enterprise‑Projekt hatte die Absicht, eine Grundlage zu schaffen, um unsere FIFA‑Mitgliedsverbände und unseren Sport weltweit weiter zu stärken, insbesondere in den Ländern, in denen Unterstützung am dringendsten benötigt wird“, schrieb Infantino und betonte damit das Ziel des Projekts, die Mitgliedsverbände (Asociaciones Miembro) dort zu stärken, wo Hilfe am meisten gebraucht wird.
Er fügte hinzu: „Und noch mehr, wie wir von Anfang an gesagt haben, nur wenn eine Mehrheit der FIFA‑Mitgliedsverbände dafür ist und stets unter einem Konsultationsprozess mit ihnen, dem FIFA‑Rat, den Konföderationen und den breiteren Akteuren.“ Das Zitat unterstrich, dass jede Einführung eine Mehrheit der Stimmen der FIFA‑Mitgliedsverbände sowie einen Konsultationsprozess mit dem FIFA‑Rat und den kontinentalen Konföderationen erfordert hätte.
Nachdem wir alle Meinungen sorgfältig angehört haben, wurde deutlich, dass das Projekt Spaltungen einer Art erzeugt hat, die, ungeachtet des Unterstützungsgrades, nicht mehr im Interesse des ursprünglich festgelegten Ziels liegen. Er schloss, dass die Spaltungen das Vorhaben unhaltbar machten, und erklärte: „Unser Ziel war und wird immer sein – und bleibt es – die Einheit und Verbesserung. Folglich wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“
Für die Zukunft beabsichtige ich, alle Interessengruppen in den kommenden Tagen und Wochen zusammenzubringen, im Geiste eines gemeinsamen Interesses an unserem Sport, und mit dem Ziel, den Fußball überall weiter wachsen zu lassen, insbesondere in den Ländern, die am meisten unsere Unterstützung benötigen.
Die Ankündigung wurde als laufende Geschichte gekennzeichnet, wobei die FIFA anmerkte, dass weitere Updates folgen werden, sobald die Gespräche mit den kontinentalen Verbänden voranschreiten.