Europa League
Hoffenheims vorsichtiger Start auf Kreta kostet die Rückkehr
In Heraklion zeigte die TSG Hoffenheim zunächst mehr Ballbesitz und ein höheres Pressing, doch die frühe Dominanz verwandelte sich nicht in Tore, während OFI Kreta aus wenigen Gelegenheiten das Spiel entschied. Das Spiel war das erste Europa League‑Comeback für die Kraichgauer, das sie am Ende verloren.
Frühe Chancen und verpasste Möglichkeiten
Die Gäste aus Hoffenheim begannen zurückhaltend und ließen OFI Kreta in der Anfangsphase den Ball halten, doch die Griechen konnten den Ballbesitz nicht in ein Tor ummünzen. Nach einem stark ausgespielten Konter brachte Aitor in der 30. Minute OFI in Führung, die erste Führung des Spiels. Trotz des frühen Rückstands blieb das Hoffenheimer Team im weiteren Verlauf das bessere Team, erspielte sich aber zu selten wirklich gefährliche Chancen.
Adam Hlozek und Patrick Wimmer kamen zu Schüssen, die das Tor nicht trafen (34./41. Minute). Die Chancen blieben rar, obwohl Hoffenheim im Mittelfeld das Spiel dominierte und den Ballbesitz deutlich erhöhte. Dennoch fehlte die Abschlussstärke, um den Rückstand zu verkürzen.
Kreta nutzt die wenigen Gelegenheiten
In der zweiten Halbzeit blieb Hoffenheim das bestimmende Team, doch die Chancen wurden immer seltener. In der 61. Minute hätte ein Fehlpass in der Kreteraufstellung zu einem Ausgleich führen können, als Andrej Kramaric vor dem Tor stand, doch sein Schuss wurde von Keeper Nikos Christogeorgos gehalten.
Der entscheidende Treffer fiel in der 84. Minute, als Georgios Kanellopoulos nach einer Ecke von Borja González per Kopf das zweite Tor erzielte. Damit stand das Ergebnis fest und die Kraichgauer mussten die Partie mit 0:2 verlieren.
Der bittere Fehlstart wirft einen Schatten auf die bevorstehende Europa League‑Auflage am 15. Oktober, wenn die TSG Hoffenheim zu Hause auf das türkische Spitzenteam Besiktas Istanbul trifft. OFI Kreta wird im nächsten Spiel auswärts gegen Stade Rennes antreten.
Die Gegenüberstellung von frühem Ballbesitz und fehlender Abschlussqualität verdeutlicht, dass Hoffenheim trotz Überlegenheit im Spielverlauf an Effizienz mangelt. Die Mannschaft muss künftig die wenigen Chancen, die sie kreiert, konsequenter nutzen, um weitere Comebacks zu verhindern.