Europa League
Hoffenheim verliert überraschend beim Europa‑League‑Start in Kreta
Im Stadion von OFI Kreta, umgeben von rund 20 000 lautstarken Zuschauern, musste die TSG Hoffenheim am Donnerstag ihr erstes Europa‑League‑Spiel mit einer Niederlage beenden. Trainer Christian Ilzer sah sein Team von Anfang an unter Druck, während das Spiel den Auftakt der Gruppenphase markierte.
Erstes Halbzeit‑Drama
Patrick Wimmer, der bis zur sechzigsten Minute aktiv war, bereitete die beste Torchance der Hoffenheimer in der ersten Hälfte vor. In der 15. Minute setzte Verteidiger Ozan Kabak einen Kopfball an, den Torhüter Nikos Christogeorgos souverän parierte. Trotz dominierender Ballbesitzphasen blieb das Team ohne Treffer.
Griechische Treffer
Die griechischen Gäste aus OFI Kreta nutzten ihre Chancen effizient: Aitor Cantalapiedra brachte in der 30. Minute zum 1:0, gefolgt von Gergios Kanellopoulos in der 84. Minute, der das Ergebnis endgültig besiegelte. Beide Tore fielen vor einem begeisterten Publikum von etwa 20 000 Menschen.
Hoffenheims Defensivschwäche
Torhüter Oliver Baumann hatte in den ersten dreißig Minuten kaum zu tun, doch nach einem Foul von Kenan Kodro an Albian Hajdari kam das erste Gegentor. Der ungestörte Angriff endete mit einem Pass von Hajdari, der Aitor zum Führungstreffer verhalf. Baumann blieb danach ohne weitere Chancen.
In der zweiten Halbzeit brachte Ilzer frische Kräfte ins Spiel: Innenverteidiger Koki Machida kam, gefolgt von Bambase Conte und erfahrenem Andrej Kramaric nach einer Stunde. Später wurden Adam Daghim und Fisnik Asllani eingewechselt, um die Offensive zu beleben.
Ein weiteres Highlight war der fast verpasste Treffer von Taxiarchis Fountas in der 53. Minute, der knapp am Ausgleich scheiterte. Schließlich setzte der „Joker“ Kanellopoulos das Ergebnis mit seinem späten Treffer endgültig.
Obwohl die TSG Hoffenheim in der deutschen Bundesliga zuletzt beeindruckende Leistungen gegen Top‑Teams wie Borussia Dortmund und VfB Stuttgart zeigte, offenbarte das Spiel in Kreta eine deutlich schwächere internationale Form. Die Meldung stammt von Reuters, berichtet von Louisa Gouliamaki.