Premier League
Glasner wählt Forest statt Europa, verspricht Authentizität im Umbruch
Oliver Glasner, der neue Trainer von Nottingham Forest, sprach zum ersten Mal seit seiner Ernennung Anfang des Monats mit den Medien und stellte die Flut an Interesse von Vereinen aus ganz Europa seiner Entscheidung gegenüber, in der Premier League zu bleiben und Elliot Anderson zu ersetzen. Er betonte seine österreichische Herkunft und den Ehrgeiz des Vereins, was den Ton für seine Amtszeit setzte.
Glasner erklärte, dass er nach seinem Abschied von Crystal Palace von vielen Vereinen aus ganz Europa kontaktiert wurde, er sich jedoch dafür entschied, in der Premier League zu bleiben, weil er glaubt, dass bei Nottingham Forest „ein neues Kapitel geschrieben werden muss“. Diese Entscheidung unterstreicht sein Engagement trotz der Verlockung anderer Möglichkeiten.
Er erklärte, dass hervorragende Gespräche mit Eigentümer Evangelos Marinakis entscheidend waren und erwähnte ein Abendessen in Athen, bei dem sie die Vision und den Ehrgeiz des Vereins besprachen. Der Österreicher lobte den Ehrgeiz des Eigentümers und beschrieb Marinakis als „einen der wenigen Menschen, die ambitionierter sind als er selbst“.
Glasner lobte das Talent des Kaders nach genauer Analyse, sagte, die Spieler hätten ihn beeindruckt und dass das siebte Platzierte Nettoausgaben‑Ranking des Vereins seit dem Aufstieg vor vier Jahren den Ehrgeiz des Eigentümers zeige. Er betonte die Bedeutung gegenseitiger Ehrlichkeit, um Vertrauen innerhalb der Organisation aufzubauen.
Im Hinblick auf die rekordverdächtige Zahl von vier festangestellten Trainern in einer Saison erklärte Glasner, dass die durchschnittliche Amtszeit bereits unter einem Jahr liege, sodass der Wechsel ihn nicht beunruhige. Er fügte hinzu, dass er niemals einen Vertrag aus Angst vor Entlassung unterschreibe, sondern sich stattdessen darauf konzentriere, Erfolg zu bringen.
Zur Fußballphilosophie sagte Glasner, jeder Trainer behaupte, er wolle offensiven Fußball, doch er werde zunächst die Spieler kennenlernen, bevor er sich für ein Dreier‑ oder Viererkette-Defensivsystem entscheide. Er betonte, dass er jeden Forest-Spieler unterstützen werde und weigere sich, sie als ehemalige Crystal‑Palace-Zielspieler zu bezeichnen.
Er hob Omari Hutchinson wegen seiner Dribblings und seiner Abschlüsse mit dem linken Fuß hervor und bezeichnete ihn als Spieler mit großem Potenzial. Die langzeitlich abwesenden Callum Hudson‑Odoi, Murillo und Nicolo Savona haben im Training Entschlossenheit gezeigt, während Morgan Gibbs‑White und Ryan Yates als