WM
Vergessener spanischer WM-Held bittet Trump um Einreise in die USA
Ein vergessener spanischer WM‑Held findet sich nun von den Vereinigten Staaten abgesperrt, was ihn zu einer öffentlichen Bitte an Präsident Donald Trump veranlasst, ein Visum zu erhalten, das ihm den Besuch des WM‑Finales ermöglichen würde. Der 48‑jährige ehemalige Verteidiger Joan Capdevila veröffentlichte die Bitte in den sozialen Medien, nachdem sein ESTA abgelehnt wurde, und führte ein Spiel 2016 im Iran als wahrscheinlichen Grund an.
Capdevila war eines der unbekannten Gesichter im spanischen WM‑Siegerteam von 2010, einem Triumph, der auf Kosten der Niederländer ging, die von der spanischen Mannschaft eliminiert wurden. Obwohl sein Name vielen Fans nicht sofort einfällt, bleibt sein Beitrag zu dem einzigen WM‑Titel, den La Roja je gewonnen hat, Teil der Fußballgeschichte.
In seiner Online‑Bitte schrieb Capdevila: „Ich brauche Hilfe, Donald Trump“, und fügte hinzu, dass er das WM‑Finale zwischen Spanien und Argentinien mit seinen Kindern erleben wolle. Er äußerte Verwirrung über die Ablehnung und sagte: „Ich verstehe nicht, warum ich abgelehnt wurde. Ich würde diesen unvergesslichen Moment gern mit meinen Kindern teilen. Wenn jemand weiß, wer mir helfen kann, bin ich für immer dankbar.“
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Die Ablehnung seines ESTA resultiert aus einem Spiel, das er 2016 im Iran bestritten hat, einem Land, zu dem die Vereinigten Staaten ein angespanntes Verhältnis haben. US‑Behörden scheinen diesen Auftritt mit der aktuellen Visumsentscheidung verknüpft zu haben, wodurch Capdevila die Einreise ins Land verwehrt wird, um das Finale zu sehen. Präsident Trump wird zum ersten Mal ein WM‑Spiel besuchen, was Capdevilas Bitte besonders aktuell macht. Der ehemalige Verteidiger von Villarreal und Deportivo La Coruña hofft, dass die Präsenz des Präsidenten in eine persönliche Intervention umschlägt. Die Geschichte wurde von VI PRO hervorgehoben, die feststellte, dass die Bitte verdeutlicht, wie ein einst übersehener Spieler in moderne geopolitische Fragen verwickelt werden kann. Sie erinnerte die Leser außerdem daran, dass die WM weiterhin Interesse auf allen Kontinenten weckt, wobei Fans den Spielplan des Turniers in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten verfolgen. Der Kontrast zwischen Capdevilas vergessenen Status im alltäglichen Fußballgespräch und seiner derzeitigen hochkarätigen Bitte an einen Weltführer zeigt, dass vergangene Glorie keinen reibungslosen Durchgang in der heutigen politischen Landschaft garantiert, und lässt offen, ob die Bitte vor dem Finale noch Erfolg haben wird.