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WM

FIFA bricht umstrittenen WM-Rechteverkauf wegen europäischer Empörung ab

Von 4AllFootball ·
FIFA bricht umstrittenen WM-Rechteverkauf wegen europäischer Empörung ab

FIFA hat angekündigt, dass sie den Plan, einen Anteil an den kommerziellen Rechten der WM zu verkaufen, nach intensivem Gegenwind aus der Fußballgemeinschaft aufgegeben hat. Die Entscheidung folgt einer Welle von Kritik, die mit Berichten in der amerikanischen Zeitung The New York Post begann.

Laut The New York Post sank der Vorschlag unter starkem Widerstand aus der europäischen Fußballwelt und wachsender Spaltung innerhalb der Führungsebene des Weltverbands. Die Zeitung berichtete, dass der Plan sowohl von Vereinen als auch von nationalen Verbänden auf Opposition stieß.

FIFA bestätigte die Absage später über ihre offiziellen Social‑Media‑Kanäle. „Das Projekt hat eine Spaltung erzeugt, die, ungeachtet des Unterstützungsgrades, nicht mehr dem ursprünglichen Zweck dient“, erklärte der Verband und fügte hinzu, dass der Vorschlag nicht weiterverfolgt wird.

Stelle ein, wenn du Google‑Favorit. Laut The New York Post war die Investmentfirma des amerikanischen Unternehmers Joshua Kushners, Schwager von Präsident Donald Trump, ebenfalls mit dem Vorhaben verbunden. Kushners Beteiligung wurde als ein Faktor genannt, der die Prüfung verschärfte. Der Bericht hob die Verbindung zwischen dem US‑Investor und dem geplanten Verkauf hervor.

Vier Quellen teilten der Zeitung mit, dass das Geschäft definitiv vom Tisch ist. Diese Insider bestätigten, dass die Verhandlungen eingestellt wurden und keine weiteren Schritte unternommen werden.

Der Plan löste scharfe Kritik innerhalb der UEFA aus. Die 55 angeschlossenen nationalen Verbände äußerten sich am Donnerstag, drohten damit, FIFA‑Turniere zu boykottieren und bezeichneten den Vorschlag als undemokratisch. Kritiker argumentierten, dass Kernkommerzaktivitäten nicht an externe Investoren abgegeben werden sollten.

Donald Trump hat öffentlich jede Unterhaltung mit Gianni Infantonis über FIFAs Kommerzialisierungspläne bestritten. Die Aussage des ehemaligen Präsidenten fügt der Kontroverse um das gescheiterte Geschäft eine weitere Ebene hinzu.

Der Kontrast zwischen dem anfänglichen Ziel, die WM‑Rechte zu monetarisieren, und dem nachfolgenden Gegenwind verdeutlicht die wachsende Spannung zwischen FIFAs kommerziellen Zielen und dem Wunsch der Fußballgemeinschaft nach demokratischer Kontrolle. Auch, wie die Saga zeigt, werden zukünftige kommerzielle Experimente einer verstärkten Prüfung ausgesetzt sein, von vergangenen Skandalen bis zu gegenwärtigen Herausforderungen.

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