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WM

Erpressungsvorwurf von Jordan FA schürt wachsende Revolte gegen Infantino

Von 4AllFootball ·
Erpressungsvorwurf von Jordan FA schürt wachsende Revolte gegen Infantino

In einer formellen Beschwerde hat der Jordanische Fußballverband den FIFA‑Präsidenten Gianni Infantino der Erpressung beschuldigt, wobei Prinz Ali bin Hussein einen scharfen Angriff startete, in dem behauptet wird, der Schweizer Beamte habe seine Wiederwahlambitionen genutzt, um Jordanien zu Druckzwecken zu nötigen.

Der Vorwurf markiert eine dramatische Eskalation des Widerstands gegen Infantinos Führung, die eintritt, während der FIFA‑Chef zunehmendem Druck ausgesetzt ist, nachdem sein umstrittenes Vorhaben, einen Anteil von 3,1 Milliarden Pfund an den FIFA‑Wettbewerben zu verkaufen, gescheitert ist.

UEFA und CONCACAF haben bereits gefordert, dass Infantino zurücktritt, wobei der europäische Dachverband öffentlich sein Misstrauen gegenüber dem Schweizer Beamten zum Ausdruck brachte und damit ihre Aussagen zu einem wachsenden Chor der Kritik in der globalen Fußballgemeinschaft hinzufügte.

Jordanien wird der erste asiatische Fußballverband, der sich offen dem Aufstand anschließt, und könnte die Zahl der Nationen, die Infantino ablehnen, auf 91 erhöhen, wenn alle UEFA‑ und CONCACAF‑Mitglieder sich ihren Konföderationen anschließen, obwohl 106 nationale Verbände nötig wären, um ihn aus dem Amt zu entfernen.

In einer stark formulierten Erklärung behauptete Prinz Ali, die FIFA habe wiederholte Anfragen nach Unterstützung bei mehreren Problemen, die die jordanische Nationalmannschaft betreffen, ignoriert und dabei vermerkt, dass die Mannschaft sich zum ersten Mal in der Geschichte des Landes für die Weltmeisterschaft qualifiziert hatte, bevor weitere Hindernisse auftraten.

Unterstützer der jordanischen Mannschaft hatten Visaprobleme, die sie trotz im Besitz von Spielkarten daran hinderten, in die Vereinigten Staaten zu reisen, und der Verband beschwerte sich über Steuern, die auf sein US‑basiertes Turnierlager erhoben wurden.

Prinz Ali fügte hinzu, dass das Preisgeld des Arabischen Pokals in Katar verzögert worden sei und dass der Verband noch keine Prämienzahlungen erhalten habe, die den Spielern nach Erreichen des Arabischen Pokal‑Finales zustehen, trotz FIFAs beträchtlichen Finanzreserven.

Am explosivsten war die Behauptung, dass ihm während der Weltmeisterschaft gesagt worden sei, die Unterstützung von Infantino für eine vierte Amtszeit würde die Bereitschaft der FIFA verbessern, Jordanien bei der Lösung seiner ausstehenden Probleme zu helfen – ein Vorwurf, den der Jordanische Fußballverband als Erpressung bezeichnet.

Prinz Ali betonte, dass der Jordanische Fußballverband weiterhin das, was er für ethische Grundsätze hält, verteidigen werde, anstatt sich politischem Druck zu beugen, und unterstrich die Ernsthaftigkeit der Anschuldigungen als die bislang öffentlichste Herausforderung für Infantinos Führung.

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