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WM

Englische DNA und Tuchel lassen Englands WM‑Hoffnungen wanken

🇬🇧 Von Fussball4All Editorial ·

Englands 2:1 Halbfinalverlust gegen Argentinien hat Thomas Tuchel stark kritisiert, taktische Zweifel offenbart und seine Position als Englands Trainer unter enormen Druck gesetzt, da Fans und Experten seine frühe Umstellung auf ein Fünfer‑Back und die Unfähigkeit der Mannschaft, den Ball zu halten, hinterfragen.

Die Niederlage verdeutlichte die Zweifel an der taktischen Umstellung, wobei Beobachter die frühe Fünfer‑Back‑Änderung und Englands Unvermögen, den Ball zu behalten, als zentrale Probleme benannten. Kritiker argumentierten, dass die Formationsänderung den Rhythmus des Teams gestört habe.

Viele Beobachter machten seine taktischen Entscheidungen, insbesondere die frühe Umstellung auf ein Fünfer‑Back, für das Ausscheiden verantwortlich. Ihre Analyse verknüpfte die Formationsänderung direkt mit Englands Unfähigkeit, das Spiel zu kontrollieren.

Die Kritik konzentrierte sich auf den Zeitpunkt der Formationsänderung, nachdem England in Führung gegangen war. Beobachter empfanden die Umstellung als zu früh, wodurch der Vorsprung untergraben wurde.

Englands Trainer Thomas Tuchel wies diese Vorwürfe entschieden zurück, obwohl er sich ein wenig vom Spiel distanzierte. Er argumentierte, dass das Kernproblem in der „DNA“ des englischen Fußballs liege und nicht in einer einzelnen taktischen Feinjustierung.

Der 52‑jährige Coach sagte, dass das Fehlen von Ballbesitz, nicht das Fünfer‑Back, entscheidend sei. Er bemerkte, dass nach Englands 1:0‑Führung der Ballbesitz zusammenbrach, Duelle nicht mehr gewonnen wurden und die Mannschaft weiter zurückgedrängt wurde.

„Man muss den Ball zurückerobern. Andernfalls kann man den Druck nicht durchbrechen oder das Momentum zurückgewinnen“, erklärte Tuchel. Er stellte Englands Probleme den Nationen wie Spanien, Argentinien und Brasilien gegenüber, die es schaffen, den Ball auch unter starkem Druck zu halten.

Er wies darauf hin, dass der englische FA 2014 eine „DNA“-Philosophie eingeführt habe, um technisch starke, taktisch intelligente, ballbesitzorientierte Spieler zu entwickeln. Trotz dieser Reformen sieht Tuchel weiterhin Defizite darin, am Ball ruhig zu bleiben und Spiele durch Ballkontrolle zu dominieren.

Er betonte, dass dies ein Grund sei, warum er zu einhundert Prozent motiviert sei, weiterzumachen und nicht über einen Rücktritt nachdenke.

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