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Nations League

Drei Gastgeschenke sichern der Nati klaren Sieg in Luzern

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Drei Gastgeschenke sichern der Nati klaren Sieg in Luzern

Die Schweizer Nati holte in Luzern den vierten Nations‑League‑Sieg gegen Nordmazedonien mit 3:0. Drei Gastgeschenke – ein Treffer von Fabian Rieder kurz vor der Pause und weitere Tore von Johan Manzambi sowie Dan Ndoye nach dem Seitenwechsel – sicherten den klaren Erfolg.

Der erste Halbzeitauftritt der Nati wirkte moderat; das Team wirkte müde, zu Beginn unkonzentriert und oft ideenlos gegen die kompakte Verteidigung Nordmazedoniens. Coach Murat Yakin hatte das Team auf fünf Positionen umgestellt, doch die anfängliche Schwäche blieb bis zur Pause bestehen. Zur Zeit wirkte die Defensive besonders anfällig.

Wechsel und Treffer

Kurz vor der Pause setzte Fabian Rieder, einer der fünf Neuen, ein erstes Ausrufezeichen. Der offensive Mittelfeldspieler nutzte einen Rückpass, war schneller am Ball und schoss aus kurzer Distanz in der 43. Minute zum 1:0. Damit brachte er die Nati in Führung.

In der Pause reagierte Yakin mit einem Doppelwechsel: Djibril Sow und Vincent Sierro gingen, Johan Manzambi und Ardon Jashari kamen. Durch die beiden Eingänge erhöhte sich die Präsenz des Heimteams in Luzern, und Manzambis Kreativität brachte frischen Schwung ins Angriffsspiel. Jashari zog zehn Minuten nach seiner Einwechslung mit großen Schritten aufs gegnerische Tor, verpasste jedoch den Abschluss und spielte den Ball zu Zeki Amdouni.

Gruppensituation und Ausblick

Zehn Minuten später nutzte Manzambi eine ereignisarme Phase, schoss aus Distanz und zwang den Torwart Stole Dimitrievski zu einem Eigentor, das die Partie endgültig entschied. Nach einem weiteren Abwehrfehler setzte Manzambi stark nach, sodass der Ball zu Dan Ndoye gelangte, der in der 81. Minute den dritten Treffer für die Nati erzielte. So endete das Spiel mit einem klaren 3:0.

Im Parallelspiel der Gruppe besiegte Slowenien in Schottland Nordmazedonien mit 2:1. Dieser Sieg bedeutet, dass der Aufstieg der Schweiz in die Liga A noch nicht feststeht, obwohl die Nati mit fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger gut positioniert ist. Die aktuelle Lage bleibt somit vielversprechend.

Nach dem Sieg treten die Spieler nun die Rückreise zu ihren Vereinen an. Die nächsten Nati‑Spiele finden im November statt: am 13.11. auswärts gegen Slowenien und am 16.11. zu Hause in St. Gallen gegen Schottland. Diese Begegnungen entscheiden über den endgültigen Aufstieg.

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