Nations League
DFB-Team Klopp muss im November ohne Fans in Nations League nach Belgrad
Der DFB‑Team‑Chef Jürgen Klopp muss im nächsten Nations‑League‑Auftritt im November möglicherweise ohne Zuschauer auskommen, weil die UEFA das Stadion in Belgrad für das Spiel gegen Serbien leer lässt. Das Urteil wirft die Frage auf, ob das Fehlen der Fans ein Vorteil für den deutschen Trainer sein könnte.
UEFA‑Sanktion und Fanverbot
Die UEFA hat Serbien wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger in den Partien gegen Griechenland (1:2) und die Niederlande (1:2) sanktioniert. Als Strafe wird für das vorletzte Gruppenspiel am 13. November kein Publikum im Stadion Rajko Mitić zugelassen, und ein Bußgeld von 50.000 Euro fällig.
Der serbische Verband plant, zumindest Kindern und 2.000 deutschen Fans den Zugang zu ermöglichen, doch konkrete Details zu einer Mini‑Kulisse fehlen bislang. Ähnliche Maßnahmen hatte der kroatische Verband bereits bei einem Spiel gegen England umgesetzt.
Gruppenstand und Qualifikationsdruck
Nach dem 2:0‑Sieg in München am 1. Oktober, bei dem das serbische Stadion keine Tickets an seine Fans verkaufen durfte, muss Serbien nun fast 80.000 Euro für weitere Verstöße zahlen und erhält eine zweijährige Bewährungsstrafe für Fanverbote.
UEFA verhängt Geisterspiel‑Strafe für Serbien – Klopp bleibt ohne Fans
Der DFB‑Team‑Stand bleibt ohne die übliche hitzige Atmosphäre in Belgrad. Ist dieses Urteil ein Vorteil für Jürgen Klopp? Die deutsche Mannschaft muss nun ohne lauten Support auskommen, was das Spiel zu einem möglichen Geisterspiel macht.
Im aktuellen Stand liegt die deutsche Nationalmannschaft mit fünf Punkten hinter den Niederlanden und Griechenland, die jeweils acht Punkte haben. Serbien steht bereits mit null Punkten auf dem letzten Platz.
UEFA verhängt Fan‑Verbot für Nations‑League‑Auftritt in Belgrad
Nur die beiden Top‑Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.-o.-Runde im März 2027. Als Dritter müsste das Team von Klopp in die Abstiegsrelegation zur B‑Liga der Nations League einsteigen, weshalb ein Sieg in Belgrad Pflicht ist.