UEFA verhängt Geisterspiel‑Strafe für Serbien – Klopp bleibt ohne Fans
Im Stadion des Roten Stern Belgrad erwartet die deutsche Nationalmannschaft am 13. November ein ungewöhnliches: Keine Fans dürfen das Spielfeld betreten, nachdem die UEFA das Land wegen Fehlverhaltens seiner Anhänger sanktioniert hat.
Strafe und finanzielle Folgen
Die UEFA hat Serbien für rassistisches und diskriminierendes Verhalten seiner Fans bei den Spielen gegen Griechenland (1:2) und die Niederlande (1:2) bestraft. Zusätzlich zu dem absoluten Ausschluss von Zuschauern wird eine Geldstrafe von 50.000 Euro fällig.
Der serbische Fußballverband plant, das Urteil zu mildern, indem er Kindern sowie 2.000 deutschen Fans den Stadionzugang ermöglichen will. UEFA‑Angaben zufolge gibt es jedoch noch keine konkreten Pläne für diese Mini‑Kulisse.
Auswirkungen auf die deutsche Mannschaft
Die DFB‑Elf, die im Hinspiel am 1. Oktober in München mit 2:0 gewann, darf nun nicht mehr auf die übliche hitzige Atmosphäre in Belgrad bauen. Der serbische Verband musste bereits damals den Verkauf von Tickets an seine eigenen Fans untersagen.
Für weitere Verstöße muss Serbien fast 80.000 Euro zahlen, und ein Fanausschluss für Auswärtsspiele wurde für zwei Jahre auf Bewährung gestellt.
Mit fünf Punkten liegt Deutschland hinter den Niederlanden und Griechenland, die jeweils acht Punkte haben, und belegt damit den dritten Rang. Nur die beiden Gruppenspitzen qualifizieren sich für die K.-o.-Runde im März 2027.
Ein Sieg im bevorstehenden Nations‑League‑Spiel ist Pflicht, um die Chancen auf das Viertelfinale nicht zu gefährden. Sollte Deutschland den dritten Platz behalten, droht ein Abstieg in die B‑Liga der Nations League.