Nations League
DFB-ARD-Moderatorin Sedlaczek verwirrt Klopp über das Problem des zweiten Abwehrplatzes
Jürgen Klopp, der 59‑jährige Deutschland‑Trainer, traf ARD‑Moderatorin Esther Sedlaczek kurz vor dem Anpfiff des Nations‑League‑Duells gegen Griechenland in der WWK Arena in Augsburg, wo das Stadion ausverkauft war und Spieler der zweiten Mannschaft keine garantierten Plätze hatten.
Zweite‑Garde‑Frage löst Verwirrung aus
Sedlaczek fragte Klopp: „Heute sind ja auch die Spieler, ich nenne es mal, der zweiten Garde da. War das von Anfang an geplant oder war das eine kurzfristige Entscheidung von Ihnen?“ Die Frage hob eine kuriose Situation bezüglich der Zweiten Garde auf dem Platz hervor.
Klopp antwortete verwirrt mit „Zweite Garde?“ und fuhr fort: „Was ist denn eine zweite Garde?“ Er klärte später: „Nein, das war relativ zügig geplant“, und fügte hinzu, dass Klopps Plan das Team unsicher darüber ließ, Plätze zu sichern, weil das Stadion bereits ausverkauft war.
Fernsehaufnahmen zeigten später mehrere Profis der zweiten Mannschaft zusammen auf der Tribüne sitzend, was bestätigte, dass die Spieler tatsächlich einen Platz finden mussten, trotz der vollen Arena. Der Ex‑Spieler und TV‑Analyst Bastian Schweinsteiger konnte sein Grinsen nicht verbergen.
Kaderzusammensetzung und bevorstehende Spiele
Der DFB gab einen 44‑köpfigen Kader für die ersten vier Spiele unter Klopp bekannt, wobei die aktuelle deutsche Aufstellung identisch war mit der, die im 1:1‑Unentschieden gegen die Niederlande stand. Eine zweite Aufstellung wird für die bevorstehenden Nations‑League‑Duelle gegen Serbien am 1. Oktober in München und Griechenland drei Tage später in Thessaloniki reisen.
Klopp erklärte später, dass die Zweite Garde das Spiel schauen würde, dann mit dem Bus zurück zu den Teamunterkünften in Herzogenaurach fahren würde, wo sie am nächsten Tag zweimal trainieren müssten. „Jetzt werden sie das Spiel gucken, fahren dann mit dem Bus heim … und müssen dann morgen zweimal trainieren“, sagte er.
Der Kontrast zwischen einer ausverkauften Arena und der improvisierten Sitzordnung für die Spieler der zweiten Mannschaft unterstreicht die logistischen Herausforderungen, denen Klopps Stab vor dem Nations‑League‑Duell gegenübersteht.