Nations League
Deutschland Klopp muss Ersatz für Musiala und Havertz finden
Deutschland unter Jürgen Klopp muss für das Nations League Duell gegen Griechenland am kommenden Sonntag in Augsburg Ersatz für die verletzten Offensivspieler Jamal Musiala und Kai Havertz finden. Der neue Bundestrainer steht vor einer knappen Auswahl, weil nur drei Torhüter und neunzehn Feldspieler im Spieltagskader zugelassen sind.
Der DFB‑Tross kehrt nach dem Remis gegen die Niederlande zurück nach Deutschland. Die nächste Aufgabe steht bereits am Sonntag in Augsburg gegen Griechenland. Klopp muss den Kader für dieses Duell leicht umbauen.
Kaderbeschränkung und Conté‑Entscheidung
Von den insgesamt 44 nominierten Spielern waren 24 für die ersten beiden Länderspiele vorgesehen. Da in der Nations League pro Spieltag nur zwanzig Feldspieler plus drei Torhüter gestellt werden dürfen, musste Klopp Neuling Bambasé Conté aus dem Kader streichen. Trotz des Ausschlusses bestätigte Klopp bereits vor dem Remis gegen die Niederlande, dass Conté, 23‑jähriger Offensiv‑Allrounder von der TSG Hoffenheim, für das Spiel gegen Griechenland im Aufgebot stehen wird.
Durch die Ausfälle von Musiala und Havertz reduziert sich die Auswahl weiter. Klopp erklärte nach dem Training, dass beide Spieler muskuläre Verletzungen im MRT aufweisen und voraussichtlich nicht für das Sonntagsspiel zur Verfügung stehen. Damit stehen dem Trainer nur noch drei Torhüter und neunzehn Feldspieler zur Verfügung.
Musiala und Havertz ausfallen
Beim Aufwärmen zog Jamal Musiala eine Muskelverletzung zu, und nur eine halbe Stunde später folgte die ähnliche Verletzung von Kai Havertz. „Bei beiden ist es muskulär. Es sind beide im MRT. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist und die Jungs relativ zügig wieder einsatzfähig sind. Für das Spiel am Sonntag sind sie wahrscheinlich raus“, sagte Klopp nach dem Training.
Da die beiden Offensivspieler fehlen und kein weiterer Neuling außer Younes Ebnoutalib im zweiten Kader vorgesehen ist, suchte Klopp nach einem zusätzlichen Stürmer. Die beiden Kandidaten für den zweiten Kader waren Jonathan Burkardt und Nick Woltemade, wobei die Entscheidung logisch zugunsten eines Eintracht‑Frankfurt‑Spielers fiel.
Eintracht Frankfurt twitterte am Freitagvormittag, dass Jonathan Burkardt früher als geplant zum DFB‑Team reisen wird. Damit steht Burkardt bereits am Sonntag gegen Griechenland im Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp.
Die Situation verdeutlicht, dass Klopp trotz knapper Ressourcen schnell reagieren muss, um die Offensive für das bevorstehende Nations‑League‑Match zu sichern. „Wir können es und sollten es auch machen“, betonte Klopp im Anschluss an die Kaderentscheidungen.