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WM

Deutsche Vereine fordern Verbot für Infantino wegen WM-Teilungsplan

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Deutsche Vereine fordern Verbot für Infantino wegen WM-Teilungsplan

Der Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Sascha Binder, forderte heute ein landesweites Stadionverbot für den FIFA‑Präsidenten Gianni Infantino und berief sich dabei auf dessen Vorschlag, WM‑Anteile zu verkaufen. Der Aufruf wurde um 18:18 Uhr öffentlich gemacht und richtet sich an alle Fußballvereine in Deutschland.

Binder, der 43‑jährige Fraktionsvorsitzende der SPD in Baden‑Württemberg, argumentiert, dass Infantinos Plan die Integrität des Sports gefährde. Er sieht das Verbot als direkte Reaktion auf die Kommerzialisierung der Weltmeisterschaft.

Der europäische Fußballverband UEFA hat bereits einen vorläufigen Boykott der Weltmeisterschaft und aller anderen FIFA‑Turniere angekündigt. Die Entscheidung der UEFA wird als weitreichende Maßnahme gegen den geplanten Verkauf dargestellt.

Binders Schreiben ist an Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball‑Bundes (DFB), gerichtet. Die deutsche politische Unterstützung unterstreicht die Übereinstimmung zwischen der nationalen Politik und dem europäischen Leitungsorgan.

„Es ist der n‑te Tiefpunkt in einer Reihe von Fehlern und fatalen Entscheidungen, die Infantinos aktueller Vorschlag, die kommerziellen Rechte der Weltmeisterschaft an Investoren zu verkaufen, darstellt“, schrieb der SPD‑Politiker. „Um ein symbolisches Signal zu senden, bitte ich Sie als DFB‑Präsident, ein landesweites Stadionverbot für Gianni Infantino für alle Fußballvereine in Deutschland zu verhängen.“

Nach Binder würde ein solches Verbot eine kraftvolle Botschaft an den FIFA‑Präsidenten senden. Er fügt hinzu: „Es würde völlig klar machen, dass Vereine und der DFB das Spiel nicht länger von Menschen ruinieren lassen wollen, die kein Interesse am Sport haben, sondern von völlig anderen Interessen getrieben werden.“

Binder warnte weiter, dass jüngste Weltmeisterschaftsereignisse gezeigt haben, dass der Fußball zunehmend durch Kommerzialisierung bedroht ist. Er stellte fest, dass zwar Millionen von Deutschen wöchentlich Fußball spielen und schauen, das Profifußball jedoch von profitorientierten und marketinggetriebenen Motiven in den Hintergrund gedrängt wird.

Er schloss mit den Worten: „Wenn Werbepausen und Halbzeitshows wichtiger werden als das eigentliche Spiel, verliert der Fußball seine Seele. FIFA‑Präsident Gianni Infantino trägt wesentlich zu dieser Entwicklung bei und schadet dem Fußball zudem durch seine Kollusion mit dem US‑Präsidenten Donald Trump.“

Das Schreiben zielt darauf ab, DFB‑Präsident Neuendorf von einer Umsetzung des vorgeschlagenen Verbots zu überzeugen und stellt die Maßnahme als symbolischen Widerstand gegen die kommerzielle Ausrichtung des Flaggschiff‑Turniers der FIFA dar.

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