FRAUEN
Deutsche Stürmerin gilt als Top-Favoritin beim Ballon d’Or 2026
Im prunkvollen Saal von London, am kommenden Montag, versammeln sich die Elite des Frauenfußballs, um den Ballon d’Or 2026 zu verleihen – und das Ranking DFB‑Star listet bereits eine deutsche Stürmerin unter den Top‑Favoritinnen auf.
Die Jubiläums‑Ausgabe des Ballon d’Or wird in London ausgerichtet und bringt neben dem neuen Weltfußballer auch die neue Weltfußballerin ins Rampenlicht. Der Termin ist für den kommenden Montag festgelegt, und die Fußballwelt blickt gespannt auf die Preisverleihung.
Junge deutsche Favoritin im Fokus
Eine deutsche Star‑Stürmerin hat laut Eurasia Sport zumindest gute Chancen, das begehrte Treppchen zu erklimmen. Die Berichterstattung nennt sie als DFB‑Star, wobei ihr Name in den Rankings als potenzielle Siegerin erscheint.
Internationale Kandidatinnen und ihre Hürden
Aitana Bonmatí, die nach drei Titeln in Folge den Goldenen Ball abgeben muss, fehlt aufgrund einer langen Verletzungspause in der Saison 25/26 komplett auf der Liste der 30 Nominierten. Melchie Dumornay aus Haiti hätte im Falle eines anderen Endes im UWCL‑Finale – ein 0:4 gegen Barcelona – eine echte Chance auf den Ballon d’Or gehabt.
Die Teamkollegin von DFB‑Star Jule Brand, eine Mischung aus offensiver Mittelfeldspielerin und Stürmerin, erzielte in 36 Spielen 21 Tore und 12 Vorlagen, darunter einen Dreierpack im Finale der französischen Liga.
Eine weitere Spielerin, die für die haitianische Nationalmannschaft aktiv ist und deren Team die erste Runde seiner CONCACAF‑WM‑Qualifikationsgruppe anführte, wird von den Wählern wahrscheinlich wenig berücksichtigt.
Klara Bühl: Titel, Assist und Zweifel
Klara Bühl, 25‑jährige Flügelstürmerin, könnte theoretisch den Ballon d’Or gewinnen, wenn sie für den FC Barcelona spielen würde, doch die aktuelle Situation lässt das unwahrscheinlich erscheinen. In 37 Spielen für den FC Bayern und die DFB‑Frauen erzielte sie zehn Tore und lieferte 23 Vorlagen, bevor eine unglückliche Verletzung zum UWCL‑Viertelfinale ihre Saison beendete.
Drei nationale Titel mit dem FC Bayern reichen offenbar nicht aus, um sie über die Top‑Fünf des Rankings zu bringen, sodass ihre Chancen auf den Ball noch offen bleiben.