Nations League
CoV‑Zertifikat‑Skandal zwingt Granit Xhaka zur Pause
Die CoV-Zertifikat Pause betrifft den Schweizer Xhaka, der am Montag eingesteht, ein gefälschtes Covid‑Impfzertifikat gekauft zu haben. Der 33‑jährige Kapitän wird die ersten vier Spiele der UEFA Nations League nicht für die Nati bestreiten, weil der Schweizerische Fußballverband (SFV) ihn vom Trainingscamp ausgeschlossen hat.
Entscheidung des SFV
In Absprache mit dem SFV wurde beschlossen, dass Xhaka nicht ins Trainingscamp in Belek, Türkei, einreist und für die kommenden vier Begegnungen pausiert. Die Mannschaft muss somit ohne ihren Team‑Kapitän auskommen.
Der Spieler bestätigte in einer Instagram‑Nachricht, dass er aus Angst und großer Verunsicherung ein falsches Impf‑Dokument erworben habe. Er bezeichnete das Vorgehen als Fehler und entschuldigte sich öffentlich.
SFV‑Präsident Peter Knäbel erklärte: „Wir begrüßen, dass Granit diesen Schritt macht und sich der Aufarbeitung stellt.“ Er fügte hinzu, dass es im Interesse des Teams sei, die Zusammenkunft ohne Xhaka zu bestreiten.
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Reaktionen und Konsequenzen
Xhaka schrieb weiter, er habe tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoff empfunden und in einer aufgewühlten Gefühlslage gehandelt. Er betonte, er werde die Verantwortung übernehmen und mit den Behörden kooperieren.
Die Nati trifft sich am Montag in Belek und bereitet sich bis Freitag auf Auswärtsspiele gegen Nordmazedonien (26. September) und Schottland (29. September) vor. Anschließend folgen Heimspiele am 3. Oktober gegen Slowenien und am 6. Oktober gegen Nordmazedonien in Luzern.
Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat bereits Ermittlungen aufgenommen; Xhaka soll Anfang Oktober vernommen werden. Die Polizei hatte 2023 die Praxis einer Ärztin durchsucht und Beweise gesichert.
Nach der vierwöchigen Pause wird die Situation neu beurteilt, wobei unklar bleibt, ob Xhaka nach dem Double‑Erfolg mit Bayer Leverkusen 2024 wieder in die Nati zurückkehrt.