Ligue 1
Chaos in Deutschland: Kaiserslautners Pokalspiel eskaliert in Gewalt
Kaiserslautern sicherte das Weiterkommen in die nächste Runde des DFB-Pokals nach einem turbulenten Spiel in der 32. Runde gegen Waldhof Mannheim am 21. August 2026, das unterbrochen und später fortgesetzt wurde, wobei ein entscheidendes Tor in der 120. Minute die 0‑0‑Pattsituation beendete.
Icon‑Sport‑Duell
Das Aufeinandertreffen wurde von den Behörden als hochriskantes Treffen eingestuft, weil die historische Rivalität zwischen den Anhängern der beiden Vereine besteht. Waldhof Mannheim spielt in der dritten Liga (D3), während Kaiserslautern in der zweiten Liga (D2) spielt.
Das Spiel wurde eine halbe Stunde vor dem Ende der regulären Spielzeit gestoppt, während das Ergebnis in der 32. Runde des DFB-Pokals 0‑0 blieb. Die Offiziellen unterbrachen das Spiel, nachdem auf dem Platz Chaos ausbrach.
Die Polizei berichtete, dass Kaiserslautern‑Fans Raketen in Richtung des Hauptstands abgefeuert haben. Mannheim‑Fans stürzten anschließend auf das Spielfeld, was eine massive Polizeireaktion auslöste.
Eine groß angelegte Polizeieinsatz zwang die Eindringlinge mit körperlicher Gewalt zurück in den lokalen Kop‑Bereich. Nach dem Eingreifen durfte das Spiel fortgesetzt werden.
Kaiserslautern qualifizierte sich schließlich, nachdem es in der 120. Minute der Verlängerung traf. Das Tor sicherte ihr Weiterkommen im Wettbewerb.
Die Polizei gab an, dass 33 Bundesbeamte und zwei Landespolizisten leicht verletzt wurden. Insgesamt benötigten 85 Personen medizinische Behandlung, acht wurden zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht.
Polizeieinsatz und Ermittlungen
Etwa 1.400 Polizeibeamte wurden eingesetzt, um das Derby zwischen den beiden westdeutschen Städten zu sichern, die etwa 50 km voneinander entfernt liegen. Ermittlungen wurden wegen Beleidigungen, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, Ordnungswidrigkeiten, Gewalt gegen die Polizei und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.