Deutsches Pokal-Derby gerät außer Kontrolle, Frankfurt zeigt keine Gnade
Im Eröffnungsspiel des DFB-Pokals an diesem Wochenende entwickelte sich in Mannheim ein heikler Zusammenstoß zwischen dem SV Waldhof und dem 1. FC Kaiserslautern, während Eintracht Frankfurt ein anspruchsvolles Freundschaftsspiel in Krefeld ausrichtete, bevor sie die Besucher später nach Verlängerung mit 0‑11 überwältigten.
Rivalität befeuert ein spannendes Pokalduell
Die beiden Vereine liegen nur etwa dreiviertel Stunde voneinander entfernt in Deutschland, doch das Aufeinandertreffen fühlte sich wie ein heißes lokales Derby an. Waldhof, das in der dritten Liga des deutschen Fußballs spielt, traf auf Kaiserslautern, das in der 2. Bundesliga spielt, wodurch das Duell für ein Pokalspiel der ersten Runde ungewöhnlich intensiv wurde.
Kaiserslautern brach die Pattsituation tief in die Verlängerung, als Ersatzspieler Ibrahim Kanaté das einzige Tor der regulären Spielzeit erzielte. Das Tor fiel nach 90 hart umkämpften Minuten, in denen beide Seiten Chancen kreierten, aber erst in der Nachspielzeit das Netz fanden.
Frankfurts unnachgiebiger Ansturm
Fans der Heimmannschaft stürmten das Spielfeld kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit, was die deutsche Polizei veranlasste, die Spieler in die Umkleideräume zu begleiten und das Spiel vorübergehend zu unterbrechen. Auf Pferden eingesetzte Polizisten halfen, die Ordnung wiederherzustellen, bevor das Spiel fortgesetzt werden konnte.
Als das Spiel wieder anlief, drängte Frankfurt, ein Bundesliga‑Gigant, nach vorne. Innerhalb von fünf Minuten stand das Ergebnis 0‑1, und zur Halbzeit führten die Besucher mit 0‑10. Nach der Pause ließ Frankfurt nach, und Ersatzspieler Farès Chaïbi besiegelte das Endergebnis mit 0‑11.
Wenn die Auslosung für die nächste Runde stattfindet, könnte der fünfte Liga Verein SC St. Tönis Grund zum Feiern haben, da er einer Begegnung mit der dominanten Frankfurter Mannschaft entgangen ist.