Eredivisie
Chaos bricht im deutschen Derby aus, Polizei greift bei Feuerwerk ein
Freitagabend in Deutschland sah ein explosiver DFB-Pokal‑Erste‑Runden‑Aufeinandertreffen zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem FC Kaiserslautern in Chaos ausarten, was einen massiven Polizeieinsatz auslöste, der Pfefferspray, Reitpferde und Hunde umfasste, um die Unruhen in Deutschland zu bändigen.
Geschichte der Rivalität
Spiele zwischen den beiden Vereinen aus dem deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz haben wiederholt Unruhen ausgelöst, und die Rivalität ist in der Region langjährig. Die chaotische Atmosphäre rund um diese Begegnungen wurde bereits zuvor bemerkt, wobei frühere Vorfälle bereits dokumentiert sind.
Die chaotischen Szenen wurden in einem Video festgehalten, das © Uwe Anspach/DPA über APmet zugeschrieben wird. Das Filmmaterial zeigt Fans, die Barrieren durchbrechen, Personal, das beschossen wird, und Feuerwerke, die in den Tribünen zünden, was die Schwere der Unordnung unterstreicht.
Nach neunzig Minuten stand das Ergebnis weiterhin 0‑0, und die Teams gingen in die Verlängerung. Die Pattsituation schuf die Grundlage für erhöhte Spannungen, während beide Seiten sich auf die entscheidende Phase vorbereiteten.
Ein Handgemenge auf dem Spielfeld löste weitere Gewalt aus. Fans aus Mannheim warfen Gegenstände auf das Personal und die Ersatzspieler von Kaiserslautern, während die Auswärtsunterstützer mit dem Werfen von Feuerwerken auf die Heimmannschaft reagierten, wodurch Spieler weglaufen mussten, um den explodierenden Raketen zu entkommen.
Die Polizei stürzte massenhaft ein, setzte Pfefferspray ein und brachte Reiteinheiten sowie Hundeteams auf das Feld. Ihr Eingreifen zielte darauf ab, Ordnung wiederherzustellen, während Fans mit Fäusten aufeinandertrafen und umfangreiche Stadtschäden verursachten.
Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel, und nach einer halbstündigen Unterbrechung sprachen Vertreter beider Vereine streng die Anhänger an. Das Spiel wurde dann fortgesetzt, und die Verlängerung ging ohne weitere Vorfälle weiter.
Ibrahim Kanaté traf schließlich das Siegtor für Kaiserslautern und verhinderte damit ein Elfmeterschießen, das gegen Ende der Verlängerung drohte.
„Das ist ein Derby, die Emotionen laufen hoch, aber so etwas darf nicht außer Kontrolle geraten“, sagte Generaldirektor Thomas Hengen von Kaiserslautern gegenüber Sky. Gerhard Zuber, Generaldirektor von Waldhof, fügte hinzu: „Wenn Feuerwerke auf den Familienbereich abgefeuert werden, geht das zu weit; irgendwann muss man konsequent sein und vielleicht einfach das Spiel beenden.“
Deutsche Medien berichten, dass beide Vereine wegen der Unruhen mit hohen Geldstrafen rechnen müssen, was die finanziellen Folgen unterstreicht, die nach dem gewalttätigen Vorfall drohen.