BVB setzt klares Zeichen: Kovac bis 2029 verlängert
Der BVB hat am Dienstag die Vertragsverlängerung von Trainer Niko Kovac bis 2029 offiziell bestätigt. Die Mitteilung erfolgte einen Tag vor dem Champions‑League‑Auftritt in Norwegen und soll laut Verein ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität setzen.
Verlängerung und Hintergrund
Lars Ricken, Geschäftsführer Sport beim Borussia Dortmund, erklärte, dass man seit Kovacs Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg sei. Er betonte, dass der Trainer die Mannschaft konstant weiterentwickelt habe und innerhalb des Klubs eine hohe Akzeptanz genieße.
Unter den BVB‑Trainern, die länger als nur interimistisch im Amt waren, rangiert Kovac nach 80 Pflichtspielen auf Platz sechs, mit rund zwei Punkten pro Spiel – das entspricht einem Sieg und einem Unentschieden in zwei Spielen. Damit liegt er knapp vor bekannten Trainern wie Edin Terzic, Lucien Favre und Jürgen Klopp.
Erfolge und Ausblick
Im Februar 2025 kam Kovac, als der BVB auf Platz elf stand und Schlüsselspieler wie Karim Adeyemi und Julian Brandt in Formtiefs steckten. Durch acht Siege aus neun Spielen erreichte die Mannschaft am 34. Spieltag den Sprung auf einen Champions‑League‑Platz.
BVB muss ohne Schlotterbeck nach Norwegen reisen – Kampf um den dritten Punkt
Ricken erinnerte daran, dass im letzten Jahr Konstanz und Stabilität wichtig waren. „Jetzt gehen wir gemeinsam die nächsten Schritte und arbeiten daran, dass aus einer sehr guten Mannschaft eine erfolgreiche Mannschaft wird“, sagte er.
Kovac selbst betonte, dass er nicht über Titel sprechen wolle, sondern den positiven Weg weiterverfolge. „Wir haben noch Potenzial nach oben“, fügte er am Dienstag hinzu.
Der Sportdirektor fügte hinzu, dass Loyalität und Diskretion ebenfalls wichtige Faktoren seien. „Unsere Idee war, dass er mit seiner Routine und Erfahrung ein Stück weit Ruhe reinbringt, Gemeinsamkeit und Vertrauen“, erklärte Ricken vor dem Abflug nach Norwegen.
Kovač will BVB weiter nach oben treiben nach Vertragsverlängerung
Obwohl der Start in der Liga mit nur zwei Siegen in den ersten sechs Spielen schwierig war, betonte Ricken, dass bei über 50 Spielen pro Saison auch „dreckige Siege“ wichtig seien, weil sie genauso viele Punkte bringen.