Bundesliga
BVB muss Herbst mit über 11 000 Kilometern Reiseprogramm stemmen
Im heimischen Stadion von Borussia Dortmund, wo das Schwarz‑Gelbe Team gerade ein 2:2 gegen Werder Bremen hinlegte, blickt Trainer Niko Kovac bereits auf ein anstrengendes Programm: drei Wettbewerbe, vier Spiele in anderthalb Wochen und mehr als 11 000 Kilometer Reiseweg.
Dreifachbelastung im Herbst
Der BVB, aktueller Tabellenführer der Bundesliga, will neben dem wöchentlichen Ligabetrieb heimlich im DFB‑Pokal um den ganz großen Erfolg kämpfen und gleichzeitig in der Champions League überzeugen. Diese Dreifachbelastung trifft nicht nur Dortmund, sondern mehrere deutsche Klubs, doch für die Schwarz‑Gelben ist sie besonders drückend.
Reiseprogramm über 11 000 Kilometer
Nach dem Heimspiel gegen Werder Bremen, das das frühestmögliche Spiel nach der letzten Länderspielpause war, folgt in fünf Tagen ein Auswärtsspiel in Norwegen gegen Bodø/Glimt. Drei Tage später trifft Dortmund in Berlin auf Union Berlin, und erneut drei Tage danach reist die Mannschaft nach Aserbaidschan zum Spiel gegen den Sabah FK. Laut WAZ summieren sich die zurückgelegten Strecken auf über 11 000 Kilometer.
Keine Verschnaufpause bis Jahresende
Kovac betonte bereits vor dem Bremen‑Duell: „Die nächsten Wochen werden uns von der Logistik und Regeneration einiges abverlangen.“ Nach dem Spiel in Aserbaidschan steht am darauffolgenden Samstag das Top‑Liga‑Duell gegen Eintracht Frankfurt an, gefolgt von einem Pokal‑Aufeinandertreffen mit Werder Bremen unter der Woche, einem Auswärtsspiel beim FC Bayern am Wochenende und anschließendem Champions‑League‑Auftritt mit weiterem Ligaspiel am darauffolgenden Wochenende.
In der Diskussion im Dortmunder Trainingscamp wurde zudem überlegt, nach dem Union‑Spiel nicht sofort ins Ruhrgebiet zurückzukehren. Kovac erklärte: „Schlafe ich in meinem eigenen Bett, in den eigenen vier Wänden? Auch das ist ein Punkt, den man berücksichtigen muss.“ Deshalb habe man sich entschieden, nach dem Union‑Spiel zurückzureisen, zu Hause zu regenerieren und von dort aus zu den nächsten Spielen zu fliegen.
Der Trainer fügte hinzu: „Deswegen haben wir uns entschieden, dass wir zurückreisen, zu Hause regenerieren und von dort aus zu den nächsten Spielen fliegen.“ Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung von Erholung in einem Kalender, der kaum Pausen lässt.
Während die Mannschaft in der Bundesliga bereits den Druck des Tabellenführers spürt, bleibt das heimliche Ziel im DFB‑Pokal ein zusätzlicher Ansporn. Gleichzeitig soll die Champions‑League‑Kampagne nicht zu kurz kommen – ein Balanceakt, der die logistischen und sportlichen Ressourcen des BVB bis zum Jahresende stark beanspruchen wird.