WM
Bellinghams Nachspiel‑Streit mit Argentinien löst Sanktionsängste aus
Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham verließ das Halbfinale der FIFA‑Weltmeisterschaft sichtbar verärgert, nachdem Argentinien England mit 2:1 durch einen spektakulären späten Aufschwung knapp besiegt hatte. Der 23‑jährige kam zu keinen Schüssen, schuf keine Chancen und musste harte Zweikämpfe überstehen, darunter ein nicht gezeigtes Foul von Lionel Messis.
In der zweiten Halbzeit setzte Argentinien Druck auf und ein Führungstor fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Nach diesem Treffer geriet Bellingham im Mittelkreis mit Rodrigo De Paul aneinander, eine Fortsetzung des vorherigen Wortgefechts mit Messi.
Bereits zu Spielbeginn hatte Bellingham Worte mit Messi ausgetauscht, und nach dem entscheidenden Tor stellte er sich De Paul entgegen, wobei er seine Frustration im gesamten Spiel zeigte. Die argentinische Mannschaft feierte, während Bellinghams Emotionen hochkochten und es zu mehreren hitzigen Auseinandersetzungen kam.
FIFA dehnt die Halbzeit für Sternen‑Show, bricht eigene Regel
Nach dem FINALen Pfiff stand Bellingham neben einer Gruppe feiernder argentinischer Spieler, ging dann auf die Gruppe zu und schlug den Ersatzspieler Valentín Barco auf den Hinterkopf. Teamkollegen mussten Bellingham zurückhalten, während der Vorfall geschah; Aufnahmen von AS zeigten den Moment, in dem Bellingham Barco traf, und die argentinischen Spieler reagierten wütend. Nach dem Spiel war Bellingham weinend zu sehen, als er das Spielfeld verließ, seine Emotionen waren nach der umstrittenen Niederlage noch roh. Es ist unklar, ob die FIFA ihn für die Auseinandersetzung sanktionieren wird, wodurch seine Teilnahme am bevorstehenden Spiel um Platz drei in Zweifel gerät. Englands Begegnung im Spiel um Platz drei gegen Frankreich ist für Samstag angesetzt, und Bellinghams Teilnahme könnte gefährdet sein, falls disziplinarische Maßnahmen folgen. Der Vorfall dominiert die Schlagzeilen, wobei Fans und Funktionäre gleichermaßen die Konsequenzen für den jungen Mittelfeldspieler hinterfragen.