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Bayerns 200‑Mio‑Euro‑Deckel macht Michael Olise zum Alptraum für PSG
Der FC Bayern München hat laut L’Equipe eine Preisobergrenze von 200 Millionen Euro für jedes Angebot für den Flügelspieler Michael Olise festgelegt, was signalisiert, dass nur Gebote über dieser Summe berücksichtigt werden, während Paris Saint‑Germain bereits ausgeschlossen hat, den 24‑Jährigen diesen Sommer am Transfermarkt zu verpflichten.
Bayern betont, dass der französische Angreifer nicht zum Verkauf steht und arbeitet daran, seinen Vertrag, der bis 2029 läuft, zu verlängern. Dayot Upamecano soll Berichten zufolge versuchen, Olise zum Verbleib in München zu bewegen und damit einen persönlichen Appell an den Rückhalteplan des Vereins zu setzen.
Olise beendete die letzte Saison mit 22 Toren und 31 Vorlagen in 52 Einsätzen in allen Wettbewerben. Sein Beitrag platzierte ihn zu den effektivsten Flügelspielern der Bundesliga.
Bei der FIFA‑Weltmeisterschaft 2026 erzielte er fünf Vorlagen, die höchste Zahl eines Spielers im Turnier. Der französische Mittelfeldspieler hat damit auf internationaler Bühne seine wachsende Bedeutung unterstrichen.
Paris Saint‑Germain bezeichnet ein mögliches Olise‑Abkommen als ‘Albtraum’ und erklärt, dass sie ihre Offensive diesen Sommer auffrischen müssen. Folglich haben die französischen Giganten ihr Augenmerk auf jüngere Optionen gerichtet.
Paris Saint‑Germain wird voraussichtlich den Fokus auf Monacos Maghnes Akliouche und das jugendliche Phänomen des RB Leipzig, Yan Diomande, legen. Laut Berichten wurden die persönlichen Bedingungen mit Akliouche bereits vereinbart, während die Verhandlungen mit Diomande noch nicht begonnen haben, obwohl der Teenager PSG dem Liverpool vorgezogen hat.
Die Verpflichtungen von Akliouche und Diomande könnten die Tür für einen Abgang von Bradley Barcola aus Paris Saint‑Germain öffnen. Liverpool führt derzeit das Rennen um die Verpflichtung des französischen Flügelspielers, während Olise engen Vertrauten mitgeteilt hat, dass er zu Real Madrid wechseln möchte und Rat bei den französischen Teamkollegen Kylian Mbappé und Aurélien Tchouaméni gesucht hat.
Bayerns Preisobergrenze von 200 Millionen Euro könnte Olise zwingen, sich anderweitig umzusehen, während PSGs Wendung hin zu jüngeren Talenten ihre Transferstrategie neu gestaltet und einen Abgang von Barcola ermöglichen könnte. Beide Vereine stehen nun vor einem Sommermarkt, der von den Ambitionen des französischen Angreifers und seinem Preis bestimmt wird.