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Bayern prüft Haaland-Option trotz City‑Vertragsbindung bis 2034

Erling Haaland hat in 205 Pflichtspielen für Manchester City unglaubliche 169 Tore erzielt, womit er sich den Ruf einer lebenden Tormaschine gesichert hat. Der norwegische Weltklasse-Stürmer ist bis 2034 vertraglich an die Skyblues gebunden, doch finanzielle Turbulenzen könnten den Status quo erschüttern.
Die Premier League hat in über 100 Fällen wegen schwerwiegender Verstöße gegen die Finanzregeln Urteile gefällt. Manchester City drohen harte Strafen, darunter drastische Punktabzüge oder sogar ein erzwungener Abstieg. Ein solches Worst‑Case‑Szenario könnte den Club zu einem beispiellosen Ausverkauf zwingen.
Im Falle einer erzwungenen Entlassung würden neben FC Barcelona und Real Madrid nun auch der FC Bayern München als möglicher Käufer von Haaland gehandelt. Die Münchner hatten bereits zu Dortmunder Zeiten intensiv um den Ausnahmestürmer buhlt, bevor er 2022 nach Manchester wechselte. Ein Verkauf würde die finanzielle Lage des englischen Clubs stabilisieren.
Starker Angriff bei Bayern
Bayern‑Präsident Herbert Hainer äußerte sich bei TV zu den aktuellen Transferplänen. „Wir haben mit Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz einen exzellenten Sturm. Wir haben im letzten Jahr über 100 Tore erzielt und sind in der Offensive bestens aufgestellt“, sagte er.
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Hainer betonte, dass kein akuter Handlungsbedarf bestehe, da Harry Kane als amtierender Torschützenkönig weiterhin regelmäßig trifft. Der Vertrag von Kane, der bis 2027 läuft, sei kurz vor einer Verlängerung.
Zukünftige Transferoptionen
Auf die Frage, ob Haaland in einigen Jahren an die Isar kommen könnte, ließ Hainer die Tür bemerkenswert weit offen. „Wenn wir jetzt über einen Zeitraum in einigen Jahren sprechen, würden wir uns die Situation wieder anschauen“, erklärte der 72‑jährige Präsident.
Haalands Beraterin Rafaela Pimenta soll bereits den Markt sondieren, während Bayern bislang keinen offiziellen Antrag gestellt hat. Die bayerischen Bosse behalten jedoch die Möglichkeit, in den kommenden Jahren gezielt zu handeln.
Die anhaltenden finanziellen Turbulenzen in der Premier League verändern das europäische Transfergeschehen grundlegend. Während City um die Einhaltung der Finanzregeln kämpft, prüfen mehrere Top‑Klubs, darunter Bayern, ihre langfristigen Optionen.